Schüler geben Computerkurs für 55+

Schüler geben Computerkurs für 55+

Senioren lernen von Junioren

„Generationen lernen voneinander“ lautet das Projektmotto der Freiwilligenagentur Handfest und der Realschule im Vestert. In Kooperation bieten diese dazu einen Einsteiger Computerkurs für die Generation 55+ an. Unter Leitung von Mitarbeitern der Freiwilligenagentur wird jedem Teilnehmer ein Jugendlicher mit entsprechenden Kenntnissen zur Seite gestellt. Alle Bereiche vom Einschalten des Computers über die Bedienung von Maus, Tastatur, Windows, E-Mail und Textverarbeitung bis hin zur Internetnutzung werden in kleinen Lernschritten vermittelt, geübt und durch den Schüler, die Schülerin in partnerschaftlicher Weise begleitet.

Der Kurs aus 8 Lerneinheiten findet im Computerraum der Realschule im Vestert ab dem 16. Februar 2016 jeweils Dienstags von 14.00 bis 15.30 Uhr statt. Eigene Laptops können mitgebracht werden.

Interessenten werden gebeten sich bei handfest-[Die Freiwilligen-Agentur Ahaus] unter Telefon 02561-952333 oder per E-Mail: info@handfest-ahaus.de anzumelden.


Neuntklässler erklären älteren Menschen die neue Technik

Neuntklässler erklären älteren Menschen die neue Technik

Von: MLZ Victoria Thünte

„Kann ich denn jetzt mit meinem Smartphone auch ins Internet gehen?“, fragt ein älterer Mann die 15-jährige Schülerin Janina Schmitt. Sie antwortet: „Wenn Sie einen Vertrag mit einer Internetflat haben. Sonst wird das sehr teuer.“ Er guckt ein wenig verwirrt, scheint nicht genau zu wissen, wovon sie spricht.

[zum Bericht in der MLZ]

Senioren erlernen Smartphone zu bedienen

Senioren erlernen Smartphone zu bedienen

 

 

Auch in der Generation 55+ werden immer mehr Handys durch Smartphones ersetzt. Gleich, ob neue oder von den Kindern und Enkeln übernommene, gebrauchte Geräte, macht das Umstellen zum Nutzen aller neuen Möglichkeiten häufig genug Probleme. Einfacher scheint das für Jugendliche, die quasi mit der neuen Technik aufwachsen und spielend daran gewöhnt werden, die gebotenen Möglichkeiten weitgehend auszuschöpfen. Daraus entstand der Gedanke, Älteren die Chance zu eröffnen, von Jüngeren zu lernen.

Das ehrenamtlichen Redaktionsteam vom Internetportal www.senioren-ahaus.de bestimmte in einer gemeinsamen Aktion mit der Freiwilligen-Agentur handfest  einen Nachmittagstermin, wo Senioren von Junioren - Schülern der Realschule am Vestert - lernen. Diese haben schon viele Erfahrungen bei  Computerschulungen für Senioren erworben. Schnell waren die in der Münsterlandzeitung avisierten Plätze besetzt. In intensiven, teils auch humorigen Gesprächen wurden viele Bereiche in der Smartphone-Nutzung besprochen und auch Fachbegriffe erläutert. Indem einem Senior jeweils ein Junior zur Seite stand, konnten viele Fragen umfassend geklärt werden. Notfalls war auch Zeit, die Antworten so zu vertiefen, dass auch Alles verstanden wurde.

So endete der Treff zur Freude aller: Die Senioren wiesen gute Lernfortschritte auf: “wirklich, wirklich toll“, sagt die Teilnehmerin Susanne Eichholz stellvertretend für viele andere. Die Junioren erweiterten ihre soziale Kompetenz, freut sich Konrektor Kai Sachse. Und das Redaktionsteam des Senioren-Internetportals Ahaus hofft auf einen größeren Bekanntheitsgrad durch eine noch größere Leserschaft.

Inzwischen liegen bei der Freiwilligen-Agentur handfest weitere Wünsche von Senioren für eine solche Begegnung vor. Deshalb wird es am Dienstag, dem 13.Mai 2014 einen weiteren Termin geben. Dafür können sich Senioren unter Rufnummer 02561 952333 anmelden.



Interkultureller Kochabend

Interkultureller Kochabend

Acht Frauen trafen sich am 10.12.2013 in der Don Bosco Schule zum gemeinsamen Kochen. Angelika Litmeier und Dorothee Overkamp haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen aus verschiedenen Ländern durch das gemeinsame Kochen einander näherzubringen.

Fünf deutsche Frauen, eine Iranerin und zwei Türkinnen trafen sich an diesem Abend. Sie stellten sich einander vor und dann wurde gemeinsam gekocht. In der Küche der Don Bosco Schule herrschte ein reges Treiben. Birgit kochte Kürbissuppe und Serap und Türkan ihr türkisches Gericht Patlican Kebapi (Auberginen Kebap) mit Reis. Angelika und Zarah bereiteten den Feldsalat mit Schafskäse und getrockneten Tomaten zu. Für die Nachspeise - Neujahrswaffeln mit heißen Kirschen und Sahne – waren Dorothee und Ilona zuständig. Anschließend wurde alles gemeinsam verzehrt und begutachtet.

Es zeigte sich, dass durch das gemeinsame Kochen und die lockere Atmosphäre sich sehr schnell Gespräche entwickelten. Zarah antwortete mir auf meine Frage, warum sie nach Deutschland gekommen sei und wie lange sie schon in Deutschland lebe, folgendes:

Sie sei seit zwei Jahren in Deutschland. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn sei sie aus dem Iran geflohen, weil sie sich als Muslime dem Christentum zugewandt haben. Im Iran steht darauf die Todesstrafe. Sie sollten mit gefälschten Papieren von Schleppern über die türkische Grenze nach Kanada gebracht werden. In Deutschland war dann Zwischenlandung und Endstation.(MZ berichtete) So blieben sie hier und es gefiel Ihnen inzwischen gut in Deutschland. Sie hätten viel Hilfe erfahren. Ihr Mann habe jetzt auch Arbeit bekommen. Zarah spricht sehr gut Deutsch, war im Iran bei einer Bank und sucht auch Arbeit.

Serap, eine Türkin, verheiratet, zwei Kinder, kommt aus Somulate am Schwarzen Meer. Sie ist schon als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen und hat hier die Schule besucht. Ebenso ist ihre Freundin Türkan als Kleinkind nach Deutschland gekommen. Beide möchten zwar gern in der Türkei Urlaub machen, aber nicht mehr dort leben.

Elke möchte sich ehrenamtlich für Migranten engagieren. Andere Kulturen kennenzulernen sei ihr wichtig. Sie lernt zurzeit Arabisch. Auch Birgit und Hilke finden diese Idee gut. Sie haben zusammen mit Türkan die Vorbereitungen für diesen Kochabend übernommen.

Das Kochen soll vier Mal im Jahr abends in der Don Bosco Schule in Ahaus stattfinden. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen und wende sich bitte an Angelika Litmeier von der Freiwilligen Agentur handfest. Telefon 02561/952333 oder per E-Mail: info@handfest-ahaus.de.

Marga Lanwert

 

 

 

Fünf Jahre handfest

Fünf Jahre handfest

Der 5. Dezember ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Auch für die Freiwilligen-Agentur handfest ein Grund, um auf ihr fünfjähriges Wirken zurückzublicken und die ehrenamtlichen Mitarbeiter einzuladen.

In den vergangenen Jahren  sei es gelungen, Freiwilligen unterschiedliche Möglichkeiten anzubieten und sie nach Interessen und  Fähigkeiten in attraktive Tätigkeitsbereiche oder in  eigene Projekte zu vermitteln, so Angelika Litmeier, Leiterin der Agentur.  Dabei sei zu erkennen, dass Freiwillige immer mehr selbst bestimmen wollen, wie, in welchem Umfang und wo sie sich engagieren wollen. Hier schaffe der „Treff 55+“, der  zusammen mit der Seniorenbeauftragten Sybille Großmann von der Stadt Ahaus moderiert wird, offene Kommunikationsstrukturen und eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Die gut besuchten Monatsveranstaltungen in der Villa van Delden als auch die rege Teilnahme an den Interessengruppen spornen an,  auch weiterhin interessante Themen anzubieten, sich freiwillig in den Interessengruppen und verschiedenen Aufgabenbereichen zu engagieren.

Rückblickend wurde auch auf die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ im September 2013 hingewiesen. Erstmalig hatte die Stadt Ahaus in enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen-Agentur ein breites Programm unterschiedlichster Veranstaltungen für alle Ehrenamtlichen und Freiwilligen angeboten. Diese breite Form der lokalen Wertschätzung wurde von den ehrenamtlich und freiwillig tätigen Bürgerinnen und Bürger gut angenommen und positiv bewertet. Bevorzugt waren hier gesellige und kulturelle Veranstaltungen wie die Tagesfahrten, das Kabarett oder die Fahrradtour. Das Angebotsspektrum soll nach Möglichkeit im kommenden Jahr entsprechend angepasst werden.

„Ohne die Beteiligung und das Engagement der freiwilligen Mitarbeiter wären die Aktivitäten von handfest nicht möglich gewesen“, betont Angelika Litmeier, „neue Mitarbeiter sind immer herzlich willkommen.“ Ein zukünftiger Schwerpunkt sei die Unterstützung im Bereich “Integration“. Es sollen Strukturen entwickelt werden, um Menschen mit Migrationshintergrund für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen und ihnen eine soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Weitere Infos bei Angelika Litmeier unter Telefon 952333 und www.hanfest-ahaus.de

Miteinander reden

Foto: A. Litmeier
Foto: A. Litmeier

„Miteinander reden“ so lautete die Veranstaltung zu der Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur handfest und Petra Kottig vom Senioren- und Pflegezentrum St. Marien die Ehrenamtlichen in die Villa van Delden eingeladen hatten.

Die Referentin Andrea Evers von der Freiwilligen-Agentur Münster gab einen Einblick in die Entstehung und Eskalation von Konflikten. Wie es nun gelingen kann auch im Ehrenamt schwierige Gespräche zu führen, betrachteten die Ehrenamtlichen an konkreten Beispielen. Ob im Besuchsdienst, in der Tafel oder in der ehrenamtlichen Leseförderung, es geht darum Kontakt aufzunehmen, in Beziehung zutreten und bewusst zwischen der persönlich emotionalen Ebene und der Sachebene zu unterscheiden. Für ein gutes Gespräch sind gegenseitige Empathie, Zuhören und auch nonverbales Verhalten wie Kopfnicken förderlich. Gegenseitiger Respekt, Ich-Botschaften und Bezug auf Fakten tragen auch in einem konfliktbehafteten Gespräch zur Lösung bei. Getreu dem Motto nach Konrad Adenauer „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht“ erarbeiteten die Ehrenamtlichen für ihre Tätigkeit Methoden, wie auch in schwierigen Situationen erfolgreich miteinander gesprochen werden kann.

 

 

Ehrenamtliche von Fahrt nach Köln begeistert

Ehrenamtliche von Fahrt nach Köln begeistert

 

 

Im Rahmen der Ehrenamtswoche bot die Stadt Ahaus 38 Ehrenamtlichen eine Tagesfahrt nach Köln. Das CDU-Ratsmitglied Franz-Josef Große-Berg bedankte sich im Namen der Stadt für deren außergewöhnliches Engagement.

Im Schokoladenmuseum wurde auf anschauliche Art und Weise gezeigt, wie aus der Kakaobohne Schokolade und Pralinen entstehen. Wussten Sie, dass jeder Deutsche 97 Tafeln Schokolade im Jahr isst? Übertroffen werden wir nur noch von den Schweizern. Wenn man bedenkt, dass die Schokolade eine stimmungsaufhellende Wirkung hat, ist es verwunderlich, dass die Deutschen nicht viel fröhlicher sind.

Beim „Früh", der bekannten Kölner Kneipe am Dom, stärkte man sich mit deftigen Kölner Spezialitäten und natürlich einem Kölsch. Anschließend ging es zum WDR, der ganz in der Nähe beheimatet ist. Bei der Führung durch die riesigen Gebäudekomplexe mit fünf Etagen über und 5 Etagen unter der Erde mussten endlos erscheinende Wege zurückgelegt werden.

Wir besichtigten das Sportstudio, das wegen der riesigen Anzahl von Scheinwerfern großen Eindruck auf uns machte. Der legendäre Ernst Huberti war der erste, der aus diesem Studio berichten durfte. Für uns war es erstaunlich, mit wie wenig Aufwand den Fernsehzuschauern eine tolle Kulisse präsentiert wird.

Beeindruckend war der Konzertsaal, der nach der Zerstörung im Krieg in den 50er Jahren errichtet wurde. Seine außergewöhnliche Holzvertäfelung und nicht zuletzt die schwere geschnitzte Eingangstür wurden bewundert. Er beherbergt noch heute das Sinfonieorchester des WDR und es ist bis heute nichts verändert worden.

Einmal am Diskussionstisch im Studio von Franz Plasbergs „Hart aber fair" zu sitzen, war ein tolles Gefühl. Dass der WDR noch jährlich etwa 100 Hörspiele produziert, war den meisten Besuchern unbekannt. Spannend war es, zu erfahren, wie die unterschiedlichsten Geräusche mit einfachen Mitteln erzeugt werden.

Es war eine gelungene Veranstaltung mit einer fröhlichen Rückreise. Ob es an der Schokolade lag?

Von: Möller/Lanwert

 

 

Ehrenamtler lernten den Weg zum Glück

Ehrenamtler lernten den Weg zum Glück

 

Ehrenamtswoche: Seminar in der Villa van Delden

AHAUS. „Was macht glücklich?" Dieser spannenden Frage ging Dr. Katrin Beckmann nach, als sie am Mittwoch ein „Glücksseminar" in der Villa van Delden abhielt. Das Seminar war Teil des Dankeschön-Angebots für ehrenamtliche und freiwillige Helferinnen und Helfer im Rahmen der bundesweiten „Woche des bürgerschaftlichen Engagements".

„Der Schlüssel zum Glück liegt in uns und heißt limbisches System", erläuterte Beckmann, nachdem die Seminarteilnehmer eingangs darüber berichten sollten, was sie persönlich „stresst". Die Teilnehmer durften kostenlos an diesem Seminar teilnehmen, das zu den elf Angeboten gehört, die die Stadt Ahaus, Ahaus Marketing & Touristik und die Freiwilligenagentur „handfest" für die Ahauser Ehrenamtswoche als Dankeschön-Events zusammengestellt hatten.

Das limbische System, so führte die Seminarleiterin aus,?habe schon unseren Vorfahren als Warnsignal bei Gefahren gedient. Das menschliche Verhalten?lasse sich demnach in fünf Gemütszustände unterteilen (Tunnelblick, Grübeln und Negativität, Reaktivität, Neugier und Umsetzung, Kreativität und Freude). Mittels Rollenspiel analysierten die Teilnehmer diese Gemütszustände.

„Um glücklich zu?werden, muss man versuchen, so häufig wie möglich den Freude-Zustand zu erreichen", so Katrin Beckmann. Glück sei erlernbar. Das menschliche Gehirn selbst mache dies möglich. Dabei sei insbesondere wichtig, „mit sich selbst achtsam umzugehen und die eigenen Glaubenssätze und das persönliche Zeitmanagement zu hinterfragen." So erfuhren die Teilnehmer, wie sie den Weg zum Glück trainieren konnten. Mit neuen und zum Teil verblüffenden Erkenntnissen verließen sie am Ende eines spannenden Seminars die Villa van Delden.

 

Dankeschön im „Waldschlösschen“

Foto: A. Litmeier
Foto: A. Litmeier
Foto: A. Litmeier
Foto: A. Litmeier
Foto: A. Litmeier
Foto: A. Litmeier

Von: Karola Möller

Auf Einladung der Freiwilligen-Agentur handfest erlebten nun die Ehrenamtlichen vom Besuchsdienst LIA und vom Treff  55 plus einen besonderen Nachmittag im „Waldschlösschen“.

 Inmitten eines Waldes von Quantwick haben sich  Christiane Niemann und Dirk Beckering dort mit viel Liebe und großem Zeitaufwand ein kleines Paradies erschaffen. Gern teilt Beckering die Freude an diesem herrlichen Stückchen Erde auch mit anderen Menschen und führte durch den Garten. Auf 3000 qm hat er dort zahlreiche Blumen und Pflanzenarten sowie einen Teich harmonisch in das Waldgebiet integriert. Eisvogel, Specht und andere seltene Vogelarten finden hier ein Zuhause.

Skulpturen aus Stein, Holz und Blei beleben den Garten. Sie fügen sich in den Wechsel von Büschen und Bäumen, kleinen Rasen-und Wiesenblumenflächen ein. Verwunschene kleine Wege und Treppen führen durch das Gebiet. Durch ausgefallene  floristische Werkstücke wird die Landschaft ergänzt.

Nach der Führung erwartete die Teilnehmer ein Imbiss aus kleinen kulinarischen Köstlichkeiten als Dankeschön für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit.

Für Interessierte und Musikliebhaber ist das“ Waldschlösschen“ am Sonntag, den 11. August 2013 im Rahmen der Konzertreihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ geöffnet.

Bürgermeister Büter führt Gast aus Düsseldorf durch Ahaus

  • Bürgermeister Büter führt Gast aus Düsseldorf durch Ahaus

Innenminister Jäger beeindruckt

von Freiwilligenagentur „handfest"

AHAUS. Tief beeindruckt von der Arbeit und der Kraft der Ahauser Freiwilligenagentur „handfest" hat sich der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger gezeigt. Beim Besuch der Agentur in der Schlossstraße machte sich der Minister in Begleitung von Bürgermeister Felix Büter ein Bild davon, wer und was „handfest" eigentlich ist und wie die Freiwilligenarbeit in Ahaus gemanagt wird.

Angelika Litmeier, Leiterin der Freiwilligenagentur, schilderte dem Minister die Entstehung und den Werdegang des Projekts. Sie machte deutlich, dass neben der hauptamtlichen Arbeit bei „handfest" auch dort ehrenamtliche Kräfte dazu beitragen, dass die Freiwilligenarbeit in Ahaus erfolgreich organisiert wird. „Es gibt darüber hinaus viele Projekte, die wir in den vergangenen Jahren aufgesetzt haben und die sehr gut angenommen werden", erklärte Angelika Litmeier dem Gast aus Düsseldorf. Viele seien in der „Zukunftswerkstatt" im Ahauser Rathaus auf den Weg gebracht worden. Dabei sei es ein Ziel gewesen, insbesondere ältere Menschen stärker zu aktivieren und gemeinsam mit ihnen neue Projekte aufzusetzen. Als ein Beispiel nannte Angelika Litmeier den „Treff 55+", der mit zahlreichen Angeboten und Aktionen inzwischen sehr bekannt sei.

Bürgermeister Felix Büter ergänzte, dass auch aus Sicht der Stadtverwaltung die Freiwilligenagentur inzwischen eine wichtige Rolle spiele. So nehme „handfest" nach dem Subsidiaritätsprinzip – also der Übertragung öffentlicher Aufgaben auf einzelne und private Einrichtungen und Gruppen – schon heute im Auftrag der Stadt verschiedene wichtige Aufgaben wahr. „Das funktioniert in Ahaus ganz hervorragend und kommt bei den Menschen gut an", so der Bürgermeister. „Inzwischen ist „handfest" in unserer Stadt nicht nur ein Begriff, sondern eine Marke."

Martin Mehring, Geschäftsführer des Sozialdienstes Katholischer Frauen, zu dem „handfest" gehört, betonte, wie positiv sich die Agentur seit ihrer Gründung 2008 entwickelt habe. Es würden inzwischen viele Angebote durch freiwillige Mithelfer realisiert, die in Ahaus fest verankert seien.

Gespannt verfolgte Innenminister Jäger auch die Schilderungen der drei freiwilligen Helfer Ursula Klöpper, Monika Alisch und Josef Egbringhoff, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich einbringen. Ursula Klöpper kümmert sich um Schüler, die Probleme im Alltag und bei der Integration in die Gesellschaft haben, Monika Alisch leitet eine Wandergruppe, die inzwischen regelmäßig Zulauf von jeweils mehr als 30 Menschen „über 55" hat, und Josef Egbringhoff hilft dabei, dass Schulkinder an unübersichtlichen und teilweise überfüllten Bushaltestellen sicher und geordnet in den Schulbus steigen und nach Hause fahren können.

Minister Jäger lobte die Arbeit der Freiwilligenagentur und der einzelnen Helfer ausdrücklich und bestätigte, dass die Art und Weise, wie das Projekt laufe, außergewöhnlich sei. „Es ist schon bemerkenswert, wie viele Menschen sich hier engagieren, und ich kenne Regionen in unserem Land, da gibt es diese Bereitschaft in diesem Ausmaß ganz sicher nicht."

Der Innenminister hatte die Freiwilligenagentur im Rahmen seiner „Sommertour" besucht, die ihn per Fahrrad durchs Münsterland führt. Am Vortag hatte er bereits die „Tafel" in Augenschein genommen. Am Freitag trug er sich außerdem bei seinem Besuch im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt Ahaus ein.

SKF gibt zauberhaftes Sektfrühstück für Ehrenamtliche

Foto: Robert Stefan
Foto: Robert Stefan
Foto: Robert Stefan
Foto: Robert Stefan

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) bedankte sich am 01. Februar 2013 bei allen Ehrenamtlichen mit einem gemeinsamen Sektfrühstück. Die Vorsitzende, Mathilde Fischer, wünschte den Anwesenden noch ein frohes neues Jahr.  Sie erwähnte, dass der SFK auf die Hilfe der vielen unterschiedlichen Gruppen nicht verzichten könne. Das Projekt „Leben im Alter“ sei sogar mit dem SkF-Stiftungspreis in Höhe von fünftausend Euro dotiert worden.

Sie begrüßte dann Pastor Plassmann, der sagte:“ Not hat viele Gesichter und es tun sich überall Möglichkeiten auf, der Not zu begegnen. Es gibt unzählige Menschen, die auf Sie warten. Für Ihre Hilfe herzlichen Dank.“

Der Höhepunkt des Morgens war der Zauberer in Gestalt von Henrik Thier. Im eigentlichen Leben von Beruf Krankenpfleger. Mit seinem besonderen Talent für Zauberkünste dürfte es eigentlich keine Kranken mehr geben. Er hat die Gabe, das Publikum mit einzubeziehen und in kurzer Zeit zum Lachen zu bringen. Als Assistentin holte er sich Hildegard aus dem Publikum und zauberte eins, zwei, drei, aus einem schwarzen Tuch ein Ei.

Aus fünf Euro wurden zehn. Eine von einer Dame aus dem Publikum markierte  Spielkarte fand er sicher aus anderen heraus. Ich weiß nicht, ob es der Dame, die ihren Arm in eine Guillotine stecken musste, etwas mulmig wurde. Sie hatte jedoch Glück und kam mit heiler Haut wieder heraus. Es folgten Kunststücke auf Kunststücke. Im Karl-Leisner-Haus tobte der Bär, salopp gesagt und bedankte sich auf humorvolle, lustige Art und Weise bei allen Gästen. Toll!!!

Marga Lanwert

Agentur handfest hält Jahresrückklick auf 2012 und Ausblick auf 2013

Foto: Robert Stefan
Foto: Robert Stefan

Aus Anlass des internationalen Freiwilligentages hatte Angelika Litmeier von der Agentur handfest die freiwilligen Mitarbeiter zum Austausch mit anschließenden Abendessen eingeladen. Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zu Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. Seitdem soll weltweit?auf die?ehrenamtliche Arbeit aufmerksam gemacht und freiwilliges Engagement gewürdigt werden.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr 2012 würdigte Angelika Litmeier neben den ehrenamtlich geführten Interessengruppen des Treffs 55 plus vor allem das erfolgreiche Computerprojekt „Von Junioren lernen". Nicht zuletzt erinnerte sie an den Skf-Stiftungspreis, der auf Bundesebene dem Projekt „Leben im Alter" zugesprochen wurde. „Ohne die Ideen und Kreativität der Freiwilligen wären unsere Aktivitäten nicht möglich gewesen", betont Litmeier, „neue Mitarbeiter sind immer herzlich willkommen." Weitere Infos unter 952333 oder unter www.handfest-ahaus.de

Handfeste Schnuppertour

Foto: Robert Stefan
Foto: Robert Stefan
Foto: Marga Lanwert
Foto: Marga Lanwert

 

Wo kann ich mich freiwillig engagieren und eine sinnvolle Aufgabe finden? Dieser Frage gingen interessierte Bürger und Bürgerinnen nach, die sich an der Schnuppertour der Freiwilligen-Agentur „handfest“ beteiligten. Witterungsbedingt fuhren sie per Auto von der Wohnstätte „Haus Livia“ zum Cafe „Fair“ und zum Redaktionsteam der Senioreninternetseite. Das Ziel war sich Eindrücke zu verschaffen, wo je nach persönlichem Interesse eine sinnvolle Tätigkeit möglich ist. Neben den klassischen Tätigkeitsfeldern im sozialen Bereich konnten Dr. Hans-Joachim Remmler und Robert Stephan das Seniorenportal „Von Senioren für Senioren“ vorstellen. Sie informierten über Möglichkeiten  der Mitarbeit und luden alle Interessierten ein, montags ab 10.00 Uhr im Redaktionsteam an der Parallelstraße 40 hereinzuschnuppern. Zum Schluss der Tour dankte Birgit Gausling noch im Rahmen der Suchtwoche für die Kooperation mit der Agentur „handfest“ und Angelika Litmeier wünschte den Teilnehmern viel Erfolg bei der Suche nach einer freiwilligen und sinnvollen Aufgabe.

. www.handfest-ahaus.de

 

Stiftungspreis für Projekt des SkF Ahaus-Vreden

Foto: Angelika Litmeier
Foto: Angelika Litmeier

 

"Hilfen für Frauen im Alter" überzeugte Jury mit einfachem aber wirkungsvollem Konzept/Freiwillige betreuen Seniorinnen

Ahaus: Mit einer ebenso klaren wie wirkungsvollen Konzeption ihres Projekts "Hilfen für Frauen im Alter" überzeugte der Sozialdienst katholischer Frauen (SkkF) Ahaus-Vreden. Dafür gewann er den mit 5.000 Euro dotierten Stiftungspreis des SkF auf Bundesebene. Die Vorsitzende der SkF Agnes-Neuhaus-Stiftung, Maria-Elisabeth Thoma, übergab ihn auf der Delegiertenversammlung in Augsburg an Geschäftsführer Martin Mehring und Projektmitarbeiterin Angelika Litmeier. Der Stiftungspreis wurde zum zweiten Mal verliehen.

In dem Projekt „Leben im Alter“ werden allein lebende ältere Menschen von Ehrenamtlichen begleitet und bei verschiedenen Angelegenheiten im Alltag unterstützt. Die Ehrenamtlichen pflegen regelmäßig Kontakt und ermöglichen den älteren Menschen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Ahaus. Im Rahmen seiner Freiwilligenarbeit fördert der SkF die Ehrenamtsstrukturen und bietet für die ehrenamtlich Engagierten Mitgestaltungsmöglichkeiten im Gemeinwesen.

Das Projekt des SkF Ahaus-Vreden überzeugt vor allem wegen seiner sehr klaren und einfachen, aber sehr wirkungsvollen Konzeption und bietet in den Augen der Jury eine große Chance zur Übertragbarkeit. Ausgewählt werden jeweils ein Großstadtprojekt, ein fachspezifisches Projekt sowie eine Initiative, die sich besonders zur Nachahmung anbietet.

 

Handfeste Schnuppertour zur Woche des bürgerlichen Engagements

Handfeste Schnuppertour zur Woche des bürgerlichen Engagements

  

Wo kann ich mich ehrenamtlich einbringen? Dieser Frage gingen 20 Interessenten nach, die sich an der ersten Schnuppertour von handfest, der Freiwilligen-Agentur Ahaus beteiligten. Sie radelten vom Schulmuseum zur Ahauser Tafel des Sozialdienstes katholischer Frauen und zum Senioren Pflegeheim St. Marien in Ahaus. Das Ziel war, sich Eindrücke zu verschaffen, wo und wie Hilfe geleistet werden kann. Frau Hesse führte durch alle 4 Pavillons des Schulmuseums, das Winfried Bergen mit viel Herzblut eingerichtet hat. Danach wurde die Ahauser Tafel, die Lebensmittel für Bedürftige ausgibt, vorgestellt. Bei Kaffee und Kuchen erläuterte Angelika Litmeier für welche Aufgaben Ehrenamtliche gesucht werden. Durch das Senioren- und Pflegeheim St. Marien führte Frau Kottig. Die Teilnehmer bekamen die Möglichkeit, alle Einrichtungen und auch ein Appartement anzusehen. Klar wurde, dass all diese Einrichtungen auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen sind.

Es war eine informative Besichtigungstour. Wenn Sie neugierig auf eine ehrenamtliche Tätigkeit geworden sind, dann rufen Sie Angelika Litmeier, Freiwilligen-Agentur handfest, Tel.:02561/952333 an oder nehmen Sie an einer weiteren Tour zu anderen Einrichtungen Teil.

von Marga Lanwert