• Weihnachtsmarkt mit besonderem Flair

Weihnachtsmarkt mit besonderem Flair



Zum Beginn der vorweihnachtlichen Zeit besuchte die Gruppe“ Treff 55 plus“ aus Ahaus in Billerbeck den Adventsmarktes auf der Kolvenburg. Die einzigartige Atmosphäre und der besondere Charme des Hauses ließ schon mal eine besondere Stimmung aufkommen. Eine Vielzahl von handwerklich hergestellten Schätzen, Keramiken und Skulpturen, eine bunte Palette textiler Produkte sowie natürlich Krippen und weihnachtliche Floristik hinterließen bei den Gästen einen unvergesslichen und stimmungsvollen Eindruck. Den Abschluss bildete ein Besuch der Cafeteria im Untergeschoss der Burg.


  • Im Garten der Lebenden und der Toten

Im Garten der Lebenden und der Toten

 

Eine Gruppe von „Treff 55 plus“ aus Ahaus traf sich in Havixbeck am Friedhof zu einer Führung mit dem Gärtnermeister und Friedhofsverwalter Michael Schulz. Der Rundgang  führte die Gäste zunächst zur Einsegnungshalle, deren Architektur Herr Schulz detailliert erläuterte und dabei die vielfältige Symbolik erklärte. Der ältere Teil des Friedhofs – die Bezeichnung kommt eigentlich von „Umfriedung“ -, wurde in den 70ger Jahren durch Matthias Vennemann angelegt. Seine Arbeit und Ideen waren es, dass aus dem "üblichen münsterländischen Landfriedhof" der "Garten der Lebenden und der Toten" wurde. Ziel war es dabei, die Auseinandersetzung mit dem Tod in den Alltag, ins Leben zu holen.
Die eigentlich sehr strenge Friedhofssatzung erlaubt es anders wiederum z.B. Denkmäler auch in die Mitte eines Grabes aufzustellen, so dass der Bildhauer alle vier Seiten gestalten und somit in besonderer Weise den Verstorbenen charakterisieren kann. Zugleich ist damit auch gewährleistet, dass kein Grabstein ein zweites Mal auftaucht.
Durch die Gestaltung mit verschiedenen Busch- und Baumgruppen sowie kleinen Plätzen mit unterschiedlich gestalteten Brunnen ist eine parkähnliche Anlage entstanden. Aus dem Friedhof wird so eine Begegnungsstätte und Ort für Trauer und des Bekenntnisses  der christlichen Verkündigung. 
Für die Gruppe aus Ahaus war diese Führung tief beeindruckend und zugleich eine Einladung für einen erneuten Besuch in Ruhe und Muße und vielleicht zu einer anderen Jahreszeit.

 


  • Praktische Tipps für den eigenen Garten..

Praktische Tipps für den eigenen Garten..



.. holten sich die Teilnehmer der Gruppe „Treff 55 plus Kultur“  beim Besuch des Kreislehrgartens in Burgsteinfurt. Herr Stücker, Gärtner und Fachmann für diese Anlage, begrüßte die Gäste aus Ahaus am Eingang und erläuterte zunächst kurz die anfängliche Zielsetzung der Anlage, die 1914 als „Obst- und Gemüsegarten“ zu Demonstrationszwecken vom Kreis Steinfurt ins Leben gerufen wurde. In der 100jährigen Geschichte wurde daraus bis heute eine Gartenanlage , in der jedermann sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung informieren kann. Dabei geht es vorrangig um den Garten als Erholungsraum, den sich jeder nach seinen individuellen Vorstellungen und Neigungen gestaltet.
Wie bekommt man die Agapanthus zum Blühen? Was kann man gegen Rosenrost und Mehltau tun? Herr Stücker erläuterte beim Rundgang immer wieder mit kleinen Tipps, wie man z.B. den Ertrag von Obstbäumen steigern kann, zeigte die geeigneten Standorte von Blumen und Gehölzen auf und beantwortete gutgelaunt und gekonnt die konkreten Fragen der Besucher.
Beeindruckt waren die Besucher von der Größe und Vielfalt der Anlage sowie der Farbenpracht, wobei das Wetter glücklicherweise mitspielte.

 

Von: Franz Thier


  • Ahauser besuchten die Burgmannsstadt Horstmar

Ahauser besuchten die Burgmannsstadt Horstmar

 

 

Über 20 Interessierte der Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ machten sich auf den Weg nach Horstmar, wo sie im alten Rathaus vom Stadtführer Heinz Herdt empfangen wurden. Nach einer Einführung über die bewegte Geschichte von der Errichtung der Burg durch fränkische Adelige hin zur Blütezeit im 13. Jahrhundert bis zur Zerstörung der Burg im Dreißigjährigen Krieg erzählte Herr Herdt mit launigen Worten und Geschichten über die Historie der Stadt, die auch Sitz und Mittelpunkt eines großen fürstbischöflichen Amtes war.

Nicht zuletzt kam dabei auch die Beziehung der Horstmarer und Ahauser Herrenhäuser zur Sprache, die im „Allianzwappen“ in der Ahauser Kirche bis heute dokumentiert ist.

Nach der Besichtigung der Kirche St. Gertrud ging es zum Rundgang über den alten Befestigungsring mit den ehemals acht Burgmannshöfen, von denen heute noch fünf erhalten und gut restauriert sind. Dabei konnten auch die Reste der alten Wall- und Grabenanlagen besichtigt werden, die der im Mittelalter bedeutenden Stadt Schutz boten.

Zum Ende bedankten sich alle Teilnehmer für eine kurzweilige und interessante Führung.


Beeindruckende Ausstellung – Farben des Lichts

  • Beeindruckende Ausstellung – Farben des Lichts



Eine kleine Gruppe kunstinteressierter Besucher der Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ traf sich zur Führung durch die Ausstellung des Glaskünstlers Jörg F. Zimmermann in der Villa van Delden in Ahaus.
Glas ist ein Material, das jeder tagtäglich mehr oder weniger bewusst nutzt und gebraucht. Über diese zweckgebundene Arbeit am Werkstoff Glas kam der Künstler zum wertfreien Gestalten von Skulpturen und Formen mit Glas zusammen mit Metall. Daraus entstanden Objekte mit oft wabenförmigen, organisch wirkenden Formen und Farben, die auch die Natur geschaffen haben könnte. Zimmermann bildet sie, indem er das „Glas wachsen lässt“und dabei mundgeblasenes Glas mit erhitzten Metallgittern kombiniert. Der Künstler lässt den Arbeiten ihr Eigenleben, die so auf den Betrachter durch  Faszination und Fantasie wirken. Aus diesem Grunde gibt Zimmermann seinen Werken auch keine Namen sondern nennt  seine Objekte „Zeichen des Lebens“.
Durch die frühlingshafte Sonne, die durch Räume und Kunstwerke leuchtete, bekamen die ausgestellten Werke eine besondere Wirkung – Faszination Glas – Farben des Lichts – eine sehenswerte Ausstellung.


  • Besuch im Schulmuseum Ahaus

Besuch im Schulmuseum Ahaus

 

Die Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ traf sich im Februar im Schulmuseum im Ahauser Schloss. Der Leiter Winfried Bergen, Rektor a. D., zeigte den Gästen eine wahre Schatztruhe an Schulutensilien aus dem 19. und 20. Jahrhundert und vieles, was Schülerinnen und Schüler früher zum Lernen brauchten. Gekonnt und authentisch machte Herr Bergen die Erinnerungen an die Schulzeit wieder greifbar.

 


Treff 55+ besucht die Moschee in Ahaus

  • Treff 55+  besucht die Moschee in Ahaus

von Franz Thier

Circa 50 Interessierte der Gruppe Kultur trafen sich am Dienstagmorgen, um mehr über den islamischen Glauben unserer türkischen Mitbürger in Ahaus zu erfahren. Der engagierte Leiter des Türkisch-Islamischen Kulturvereins, Enver Gürbüz, begrüßte die Teilnehmer in der Moschee an der Ridderstraße und führte sie – nachdem sich alle der Schuhe entledigt hatten – in den Gebetsraum. Herr Gürbüz erläuterte, wie die ersten türkischen Gastarbeiter in den 70ger Jahren nach Ahaus kamen und zuerst eine Kaffeestube und dann einen provisorischen Gebetsraum einrichteten. Nachdem sich bis zu Beginn der achtziger Jahre bei immer mehr Ahauser Muslimen der Entschluss festigte, für immer oder zumindest doch auf unbestimmte Zeit in Deutschland zu bleiben, wurde auch der Wunsch nach einer Moschee deutlich. Der Türkisch-Islamische Kulturverein nahm dies dann mit Unterstützung der Stadt Ahaus, des Landes NRW und auch der christlichen Pfarrgemeinden im Ort in die Hände. Die Grundsteinlegung erfolgte 1994, und 1996 war die Moschee mit Ausnahme des Minaretts fertiggestellt. 

Herr Gürbüz erläuterte dann den Gebetsraum mit der Gebetsnische, der Vortrags- und Predigtkanzel sowie dem Platz des Muezzin. Kennzeichnend ist auch die typische Kuppel, sowie ein geknüpfter, roter Gebetsteppich. Der gesamte Gebetsraum ist mit Fliesen aus Kütahya/Türkei verziert. Es gibt keine bildlichen Darstellungen, wohl aber Schriftzüge aus dem Koran.

Während des Besuchs trug der Imam der Gemeinde, Ismael Cayiroglu, eindrucksvoll ein Friedensgebet in arabischer Sprache und kurze Gebete aus dem Koran vor.

In der kurzen Diskussion gingen die Teilnehmer auch auf die aktuelle Lage ein. Herr Gürbüz machte mehrfach deutlich, dass im Islam kein Platz für Terrorismus sei und die eigentliche Aufgabe darin liege, die Menschen im friedlichen Zusammenleben zu unterstützen.

Zum Schluss bedankte sich der Leiter der islamischen Gemeinde für die gute nachbarschaftliche Aufnahme und Zusammenarbeit in Ahaus. Immerhin leben inzwischen einige türkischen Mitbürger in vierter Generation hier – somit ist Ahaus auch ihre Heimat.

Für die Teilnehmer endete der eindrucksvolle Vormittag auch mit der Erkenntnis: Der Islam gehört auch zu Ahaus.