Kälte, Feuchte, Schimmel

  • Kälte, Feuchte, Schimmel

"Wenn es bei Ihnen schimmelt, dann müssen Sie mal anständig lüften." Das hat vielleicht schon mancher Betroffene gehört. Bei einer Veranstaltung von Treff 55+ in der Villa van Delden hat der Bauingenieur und Energieberater Klaus Buschmeier in seinem Vortrag über die ungeliebten Geschwister Kälte, Feuchte und Schimmel aufgezeigt, dass das ständige Kippen von Fenstern energetisch äußerst bedenklich ist und die Ursachen des Schimmels nicht beseitigt, sondern bestenfalls die "Symptome".

Bei einer ordentlichen und korrekt ausgeführten Wärmedämmung ist es schon bei 20 °C im Raum behaglich, weil die Oberflächentemperatur der Umschließungswände nur geringfügig niedriger ist als die Lufttemperatur, und es kommt bei vernünftiger Lüftung nicht zu Schimmelproblemen. Und was vernünftig ist, kann man in drei Worten ausdrücken: "oft – kurz – kräftig". Oft heißt dabei mehrmals am Tag, kurz heißt wenige Minuten, um ein Auskühlen der Wände zu vermeiden, und kräftig heißt, durch Öffnen gegenüberliegender Fenster Durchzug zu erzeugen.

Er zeigte aber auch auf, dass man durch das zu dichte Platzieren eines großen Schrankes vor eine schlecht gedämmte, aber bisher völlig unauffällige Außenwand ein Schimmelproblem selbst bewirken kann.

Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur bedankte sich bei dem Referenten für den informativen Vortrag mit einem kleinen Präsent.

Hier eine Checkliste zum downloaden

 


  • Fairtrade wirkt und bewegt auch (in) Ahaus Treff 55 +

Fairtrade wirkt und bewegt auch (in) Ahaus Treff 55 +

Fairer Handel, ein Vortrag von Georg Knipping vom Beratungsteam der Fairhandelsgesellschaft aus Münster.
In der Villa van Delden beim Veranstaltungstreffen 55+ wurde informiert über den  Fairen Handel und seine Organisationen. Was ist überhaupt der Faire Handel? Fairer Handel ist ein Modell für eine nachhaltige Ausgestaltung des Welthandels oder aber: Fair ist, wenn der Produzent für sein Produkt einen fairen Preis bekommt. Wer kontrolliert den Fairen Handel? Was hat es mit den Siegeln auf sich? Welche Produkte gibt es denn? Georg Knipping fand auf alles eine Antwort, auch auf kritische Diskussionsbeiträge.                                                  
In einer kleinen Pause gab es die Möglichkeit für jede/n fair gehandelten Saft, Limo, Kaffee, Kakao,  verschiedene Brotaufstriche und Verführerisches aus der Confiserie zu probieren.
Der Eine-Welt-Laden in Ahaus, ein Vortrag von Beate Hofmann, Leiterin des Eine Welt Ladens.
Im 2. Teil des Vortrages gab es einen Einblick in die Produktvielfalt des Eine-Welt-Ladens von Ahaus. Das umfangreiche Warenangebot bietet mehr als  1500 verschiedene Produkte. Jede/r ist eingeladen, sich im Laden selbst ein Bild über die große Auswahl an Waren zu machen. Fasziniert war die Zuhörerschaft von etwas Neuem:  faire Grillkohle aus Kokosnussschalen und etwas Altem: JUTE STATT PLASTIK! Diese Aktion und die Jutetasche feiern ihren 30. Geburtstag.
Das BKLM lädt zum Essen ein:
Im Anschluss an die Vorträge in der Villa van Delden waren alle  Veranstaltungsbesucher in den Eine Welt Laden zum Mittagessen eingeladen: Heike Mantaj und Thomas Leuker, Lehrer des BKLM,  hatten mit Produkten aus dem Eine Welt Laden eine nordafrikanische Reispfanne und zum Nachtisch frische Bananen-Rum-Crêpes vorbereitet. Ein echter Genuss. Dazu konnten verschiedene Weine probiert werden.
Zufriedene Gäste lobten mit freundlichen Worten den gelungenen Abschluss. Es wurde sehr deutlich, dass engagierte Ehrenamtliche viel Freizeit in ihre Projekte und die Idee des Fairen Handels stecken.


Fotos, Eugen Möller
Veranstaltungsplanung Fr. Großmann und Fr. Litmeier.                                                                         


Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz! Treff 55+

  • Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz! Treff 55+


Begeisterte Teilnehmer der Veranstaltung 55+ haben in der Villa van Delden viele Anregungen zum großen Thema Rückenschmerzen erfahren. Im gesamten Vortrag wurden alle Themengebiete sehr anschaulich und umfangreich angesprochen. Mit Hilfe der einzelnen Themenfolien an der Bildschirmanzeige konnte Herr Jolk sofort fachlich und direkt auf einzelne Vortragspunkte eingehen.
Gerade beim Thema schwere Lasten, wurden deutlich gemacht, dass Haltungsfehler und falsche Körperbewegungen, die größte Ursache für Rückenschmerzen sind.  Viele Auswirkungen auf die Wirbelsäule wurden sehr anschaulich an der mitgebrachten Strukturwirbelsäule dargestellt. Gerade der Bandscheibenvorfall wurde besonders ausführlich erklärt.  Ein wichtiges Thema waren die  Fehlhaltungen, hervorgerufen durch monotone Bewegungen im Beruf und in der Freizeit. Das sind und bleiben große Risikofaktoren für unsere Rückenprobleme. In unserer Gesellschaft werden mittlerweile die Rückenleiden als häufigste Krankheitsursache angesehen.
Zum Abschluss gab es noch eine angeregte Besucherdiskussion in entspannter Atmosphäre.


Kurzbericht und Fotos, Eugen Möller

„Kräuterschätze hegen, pflegen und genießen“

  • „Kräuterschätze hegen, pflegen und genießen“

 

„Kräuterschätze hegen, pflegen und genießen“ über dieses Thema referierte Angelika Laumann vom Kreislehrgarten Steinfurt beim Treff 55+ in der Villa van Delden.  Mehr als 300 Kräuter haben eine Heilwirkung oder sind als Gewürz und Geschmacksbringer in der Küche verwendbar. Angelika Laumann gelang es, daraus eine interessante Auswahl aus bekannten heimischen und mediterranen Kräutern und einigen besonders ausgewählten Exoten zu präsentieren. Sie stieß auf ein fachkundiges und sehr wissbegieriges Publikum, das zahlreiche Zwischenfragen stellte.

Kräuter bereichern mit ihren vielen schönen und duftenden Blüten den Garten und die Terrasse. Sie bilden nicht nur einen schönen Anblick, sie ziehen auch Bienen und Schmetterlinge an und sind in der Küche wichtige Vitamin- und Mineralspender. Darum stellte Frau Laumann auch speziell die Kräuter vor, die in der Küche verwendet werden, angefangen beim Bärlauch über die mediterranen Kräuter bis hin zu „Unkräutern“. Wussten Sie, dass die Blüten des Löwenzahns mehr Karotin enthalten als Möhren? … und dass Vogelmiere im Salat nach jungen Erbsen schmeckt? „Machen Sie doch ihre Feinde zu Freunden! Und essen Sie sie doch einfach auf“, riet sie.

Die Zuhörer bekamen nicht nur Tipps, wie die Kräuter in Getränken und Essen verwendet werden. Von der Aufzucht der Kräuter aus Samen oder Stecklingen, der richtigen Pflege bis hin zu Verarbeitungstipps –damit die Inhaltsstoffe erhalten bleiben- und dem Einsatz als Würzmittel und der Dekoration von Gerichten, alles wurde anschaulich und ausführlich behandelt. Auch manches Vorurteil wurde ausgeräumt: Die Kräuter können auch in der Blüte noch verwendet werden und oftmals sind die jungen Blüten besonders reich an Inhaltsstoffen.

Vor allem die Ausführungen über das „Kraut der Unsterblichkeit“ kamen bei den 55+ Zuhörern an. „Nein, es ist keine einjährige Pflanze“, so die Antwort auf den Aprilscherz eines Zuhörers. Diese Schlingpflanze kommt aus Fernostasien aus einer Region, in der es besonders viele Hundertjährige gibt. „Aber dort isst man es von Kleinauf an“, hörten die Senioren, also zu spät für uns …



Der sichere Umgang mit dem Pedelec

  • Der sichere Umgang mit dem Pedelec


„Vorsicht, Rücksicht, Umsicht, Weitsicht und Nachsicht“, das sind wichtige Grundsätze für alle Teilnehmer im Straßenverkehr, so Ludger Kestermann. „Aber besonders für Pedelec-Fahrer sind diese Grundsätze ein unbedingtes Muss.“ Oft nutzen ältere Radfahrer dieses neue und bequeme Verkehrsmittel. Da das Rad mit dem Elektroantrieb schneller fährt als gewohnt, muss der Radler auch schneller reagieren. Das fällt im fortgeschrittenen Alter manchmal schwer.

Wie aktuell das Thema ist, bestätigt eine aktuelle Meldung vom Tage: Heiden (ots) - (dh) Bei einem Alleinunfall verletzte sich am Mittwoch eine 75-jährige Frau aus Heiden schwer. Sie befuhr gegen 12:20 Uhr den parallel zum Ostring verlaufenden Radweg. Etwa sechzig Meter nördlich des Düwelsteenwegs stürzte sie aus bislang unbekannter Ursache zu Boden und verletzte sich schwer.
Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus nach Münster.

E-Bikes sind der Trend auf dem Fahrrad-Markt.  Die Vielfalt der verfügbaren E-Bikes/ Pedelec-Modelle wächst stetig - und mit ihr die Unsicherheit. Ludger Kestermann, ehemaliger Fahrradhändler, gab beim Treff 55 + Antworten auf die drängendsten Fragen des Pedelec-Aspiranten. Zum Treff 55 + hatten Sybille Großmann, Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur handfest am Mittwoch in die Villa van Delden eingeladen.
Der Saal in der Villa van Delden war bis auf den letzten Platz mit interessierten und auch sachkundigen Bürgern gefüllt. Viele Fragen aus dem Publikum wie zur Schaltung, Art des Motors, Pflege des Akkus, zur Reichweite und zum Preis konnte Ludger Kestermann kompetent beantworten.
Je nach Lage des Motors gibt es verschiedene Modelle: Der Antrieb über den Nabenmotor im Vorderrad war lange Zeit der meist verbreitete. Der Antrieb in der Hinterradnabe war aufwendiger und seltener. Seit ein paar Jahren setzt sich der Mittelmotor durch. Die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden. Der neue Boschmotor z.B. läuft gleichmäßig und leise. Der Mittelmotor bietet eindeutig Vorteile: Er setzt den Schwerpunkt tiefer und in die Mitte. Er unterstützt den Fahrer dort, wo die Kraft ansetzt, im Tretlager.
Anhand von drei verschiedenen Pedelecs, die er mit in die Villa gebracht hatte, konnte Kestermann anschaulich die Fragen zur Ausstattung und Technik beantworten. Aber eins war ihm bei allen technischen Möglichkeiten besonders wichtig, die Sicherheit: „Wenn Sie schneller fahren können, müssen Sie auch besser bremsen können. Üben Sie das Bremsen! Üben Sie das Absteigen! Seien Sie auf der sicheren Seite und nehmen Sie ein Fahrrad, das Ihnen passt!“
Rahmenhöhe und Reifendurchmesser sollen so gewählt werden, dass der Fahrer sich beim Anhalten sicher mit den Füßen abstützen kann. Auch für Männer ist ein Damenrad die sichere Wahl. „Ich fahre mittlerweile selber ein Damenrad“, so Kestermann.
Er rät sich rechtzeitig ein Pedelec zuzulegen, um sich mit der neuen Technik vertraut zu machen. Auch wer glaubt, noch nicht auf eine Motorunterstützung angewiesen zu sein, sollte beim geplanten Kauf eines neuen Fahrrads ein Pedelec mit in Betracht ziehen. Der Motor kann in Stufen zugeschaltet werden, so dass man je nach Fitness sportlich oder eher bequem mit dem Rad unterwegs sein kann. Darum sollte das Fahrrad so gewählt werden, dass es auch ohne Motorunterstützung leicht läuft.
Natürlich konnte und wollte er kein Fahrrad einer bestimten Marke empfehlen. Aber, vor dem Kauf eines Pedelecs  sollte man sich zuhause überlegen, wofür man das Fahrrad braucht. Dann kann man sich im Fachgeschäft beraten lassen. „Wenn ein oder zwei in die engere Wahl kommen, nehmen Sie es für einen halben Tag mit nach Hause und probieren Sie es aus." Die Ahauser Fachhändler, so Kestermann, lassen das in der Regel zu.

Von: rtz

 

 

 

Von Kavalieren und echten Damen

  • Von  Kavalieren und echten Damen

 

Etikette früher und heute im Treff 55+ beleuchtet
Sybille Großmann, Stadt Ahaus und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur handfest luden in die Villa van Delden ein. Im Rahmen des Treff 55+ beleuchtete Sonja Hüls das Verhalten von „Kavalieren und Damen“ heute.
Die meist  ältere Zuhörerschaft kannte noch die Benimmregeln aus der „guten alten Zeit“. Das Wort „Kavalier“ hatte früher was mit Ritterlichkeit zu tun, mit Verhalten bei Hof.  Aber Höflichkeit beschreibt eigentlich nur das respektvolle Verhalten und die gegenseitige Rücksichtnahme im Zusammenleben mit anderen. Vieles hat sich geändert, aber „gute  Manieren sind heute genauso wichtig wie früher.“, so die Referentin. „Junge Frauen mögen es auch heute, wenn ihr Begleiter die Höflichkeitsformen beherrscht. Aber auch im Berufsleben ist das gesellschaftlich richtige Verhalten fast so wichtig wie ordentliche Fachkenntnisse. Dazu gehört die richtige Kleidung, aber auch das Benehmen bei Tisch“
Vieles hat sich heute geändert, manches kann, aber anderes geht gar nicht. Die Unsicherheit ist gerade bei den Älteren groß geworden. So kamen auch viele Anfragen aus dem Publikum: „Ist es denn richtig, dass junge Männer im Restaurant ihre Kappe aufbehalten?“ „ Wer darf zum Tanz auffordern?“ „ Wer darf das „Du“ anbieten?“  „Wer muss zuerst begrüßt werden?“   „Soll man einer Frau noch in den Mantel helfen?“
Auf alle Fragen suchte Sonja Hüls auch mit Hilfe des Publikums eine Antwort. Aber so eindeutig wie früher ging das nicht mehr mit ‚Ja‘ oder ‚nein‘. Es gab immer eine Einschränkung. So sind Frauen heute viel selbständiger geworden. Sie wollen oft selber ihre Jacke anziehen, oder gehen voraus und machen die Tür auf. Selbst beim Tanz warten sie nicht mehr, bis sie einer auffordert.
„Bei der Höflichkeit gegenüber Älteren oder Frauen“, so Frau Hüls „ging es Im Prinzip um den Schutz des anderen. Im Normalfall geht die Frau z. B. rechts vom Mann, ist rechts aber die gefährlichere Seite, lässt der Begleiter die Frau links gehen.“  „Was mache ich aber, wenn ich mit zwei Frauen unterwegs bin?“ fragte zum Schluss ein besorgter Kavalier. Aus dieser Zwickmühle konnte ihn die Referentin nicht befreien. Dafür hagelte es gute Ratschläge aus dem Publikum.
Zum Schluss der lebhaften Runde bedankte sich Angelika Litmeier im Namen der Zuschauer für die vielen erhellenden Beispiele und Anregungen und meinte, es sei doch gut, wenn wenigstens noch ein paar Regeln von allen akzeptiert werden.

 

 

Der Treff 55+ startete vital und entspannt ins neue Jahr.

  • Der Treff 55+ startete vital und entspannt ins neue Jahr.


So begrüßten auch Sybille Großmann, Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier, Freiwilligen-Agentur handfest, die vielen Besucher, die kaum Platz fanden im Vortragssaal der Villa van Delden.


Es war ein erkenntnisreicher Vortrag den die Ahauserin Hanne Brüning, zertifizierte Kinesiologin, über die Methode der Kinesiologie hielt.

„Kinesiologie“ bedeutet so viel wie „die Lehre von der Bewegung“. Damit ist nicht nur äußere Bewegung – Fortbewegung – Entwicklung gemeint, sondern vor allem innere Bewegung, inneres Wachstum und Entwicklung zu sich selbst, den eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten, Talenten und damit zu einem erfüllteren Leben ohne Ängste.

Kinesiologie betrachtet den Menschen ganzheitlich, so Hanne Brüning. Eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden und Krankheiten resultieren aus psychischen Belastungen, traumatischen Ereignissen, Überforderungen, Ärger und Stress. Körper, Geist und Seele speichern unbewusst alle Erfahrungen, sie belasten die Körperzellen und verursachen Blockaden. Diese zu lösen und somit wieder Energien fließen zu lassen, vermag die Anwendung der Kinesiologie.  

In der Kinesiologie wird mit dem Muskeltest gearbeitet. Der Muskeltest als Körperfeedback-Instrument bietet die Möglichkeit, die Energieebene zu überprüfen und Veränderungen sofort sichtbar und spürbar zu machen. Es werden energetische Ungleichgewichte oder Störungen mit Hilfe des Muskeltests identifiziert und mit geeigneten Korrekturen und Mitteln ausgeglichen.

Kinesiologie ist geeignet für jeden Menschen zur Konfliktlösung in Familie, Beziehungen, Schule und am Arbeitsplatz, zur Stressbewältigung, bei Ängsten, Panik und in Lebenskrisen, zur Stärkung des Selbstwertes und zur Persönlichkeitsentwicklung.

 

Jeder von uns kann aber auch für sich selbst täglich mit kleinen Übungen aus der Kinesiologie etwas Positives bewirken, so Hanne Brüning. Literatur-Tip: „Brain-Gym“ Gehirn-Training für Erwachsene und Kinder.

Weitere Informationen: hier

von: Maria Schnell