Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Ahaus 12. – 21. September 2014

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Ahaus 12. – 21. September 2014

Auch zur diesjährigen bundesweiten „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ vom 12. bis 21. September wartet Ahaus mit einem attraktiven Programm auf. Ein Arbeitskreis hat neun Veranstaltungen organisiert, die ehrenamtliche Kräfte aus Ahaus kostenlos besuchen können.

Mit dem jetzt erstellten Angebot möchte Ahaus nun seinen engagierten Bürgerinnen und Bürgern wie schon 2013 ein Dankeschön aussprechen und ihnen etwas zurückgeben.

Das Arbeitsteam, in dem Vertreter der Stadt Ahaus, von Ahaus Marketing & Touristik sowie aus der Freiwilligen-Agentur „handfest“ sitzen, hat bei der Programmerstellung auf eine möglichst umfassende Bandbreite für alle Zielgruppen geachtet. Es gibt zum Beispiel erstklassiges Kabarett mit Wilfried Schmickler, Fahrten zum Landtag und zum WDR nach Köln, eine Radtour mit Grillen, eine Fahrt zu einem Erstliga-Fußballspiel im niederländischen Enschede oder eine Tagesfahrt für Jugendliche in einen Abenteuerpark.

 

 


Fahrrad Sterntour der Ehrenamtlichen

  • Fahrrad Sterntour der Ehrenamtlichen

Am Freitagnachmittag hatten sich etwa 80 Radler am Ahauser Schloss zur Fahrrad Sterntour rund um Ahaus eingefunden. In moderatem Tempo führten acht ADFC Tourenleiter die Radler sicher und ortskundig etwa 2 Stunden ca. 20 Km über 4 verschiedene Strecken vom Start am Sümmermannplatz zum Ziel, der Kolpinghalle im Wessumer Industriegebiet, wo man gegen 18 Uhr eintraf. Bei leckerem Backschinken, Bier und zum Ereignis passendem Radler wurde noch bis etwa 20:30 Uhr über Gott und die Welt gekürt und ausgiebig gefeiert. Aus der Sicht der Veranstalter, und Dank der Unterstützung des ADFC-Ahaus, ein sehr gelungener Nachmittag und ein Radevent, dass seine Fortsetzung finden sollte.


Fahrt der Ehrenamtlichen zur Meyer Werft

  • Fahrt der Ehrenamtlichen zur Meyer Werft

Bei herrlichem Wetter besuchte auf Einladung der Stadt Ahaus am letzten Donnerstag eine Gruppe von gut fünfzig Ehrenamtlichen die Meyerwerft in Papenburg, dem Weltmarktführer beim Bau von Kreuzfahrtschiffen der Luxusklasse. Meyer baut aber auch Containerschiffe, Viehtransporter, Gastanker, Fähr- und Flusskreuzfahrtschiffe und hat weitere Standorte in Rostock und Turku/Finnland. Allein am Standort Papenburg werden 3100 Mitarbeiter beschäftigt, davon ca. 300 Auszubildende in 12 verschiedenen Berufen und wer die Prüfung schafft, wird übernommen, wenn er denn bleiben will.

Die Werft ist vor über 200 Jahren gegründet worden und ständig gewachsen. Inzwischen sind die Schiffe so groß, dass die 40 km lange Emspassage bis nach Emden das Nadelöhr und die größte Herausforderung in der Produktionskette ist. Der Versuch, bei einer Erweiterung den Standort nach Emden zu verlegen, scheiterte daran, dass die Stadt Emden kein passendes Grundstück zur Verfügung stellen konnte.

Bei der zweistündigen Führung über das Betriebsgelände konnte sich die Gruppe aus gut 30 m Höhe ein anschauliches Bild von der Produktion machen, bei der die Schiffe der Quantum-Klasse aus etwa 30 m langen, in einem anderen Dock vorgefertigten und bis 800 Tonnen schweren Segmenten zusammengesetzt wurden. Am Ausrüstungskai lag die fertiggestellte "Quantum of the Seas", mit 348 m Länge, 18 Decks Höhe und 67200 kW Maschinenleistung zurzeit das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt. Für fast 4200 Passagiere gebaut, passt sie weder von der Breite, noch von der Länge durch die aktuellen Schleusen des Panamakanals. Sie wartete darauf, in den nächsten Tagen bei günstigem Nordwestwind und maximalem Tidenhub im Schritttempo und rückwärts die Fahrt durch das Emssperrwerk bei Gandersum zu machen.

Nachmittags hatte die Gruppe noch die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen vom gegenüberliegenden Emsufer einen Blick auf die Gesamtanlage zu werfen. Ein Spaziergang durch das schöne Papenburg rundete die Fahrt ab, bevor es wieder nach Ahaus ging.


Ehrenamtliche besuchen die Villa Hügel

  • Ehrenamtliche besuchen die Villa Hügel

Einer der Höhepunkte der Aktionen zur Woche des Ehrenamtes der Stadt Ahaus war die Fahrt von 60 Ehrenamtlichen zur Villa Hügel und zum Baldeneysee. Strahlender Sonnenschein begleitete am Dienstag ihre Fahrt nach Essen. Durch den herrlichen, weitläufigen Park, der aufgrund von Unwetterschäden noch immer gesperrt ist, erreichte man die Villa Hügel im Essener Stadtteil Bredeney. Zu einer Führung in drei Gruppen aufgeteilt, hörten und sahen die Ehrenamtler beim Rundgang durch das Hauptgebäude mit den Wohnräumen Interessantes und Erstaunliches.

Alfred Krupp ließ die Villa 1873 als Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp errichten; sie ist offiziell im Grundbuch als „Einfamilienhaus“ eingetragen! Der ursprüngliche Stil der Villa war sehr nüchtern, da ausschließlich aus nicht brennbaren Materialien gefertigt. Allerdings war die Inneneinrichtung, z.B. die sanitären Einrichtungen, nach dem neuesten Stand der technischen Errungenschaften dieser Zeit. Spätere Generationen bauten sie jedoch mehrfach um und gestalteten sie wohnlicher und repräsentativer. So fallen heute die Holzvertäfelungen und Fußböden und die reiche Ausstattung an wertvollen flämischen Wandteppichen und Bildern ins Auge. 1984 ging die Villa Hügel aus Privatbesitz in die „Kulturstiftung Ruhr“ über, die nun regelmäßig Ausstellungen in der Villa organisiert. Eine weitere Attraktion sind die Konzerte des Folkwang Kammerorchesters Essen. Dafür wurde im Obergeschoss die obere Halle hergerichtet und die Teilnehmer bekamen Lust, zum Besuch eines der klassischen Kammerkonzerte wieder herzukommen.

Nach diesen interessanten Führungen klang der Tag mit einem Spaziergang am Baldeneysee und einem gemütlichen Kaffeetrinken aus.


Fahrt der Ehrenamtlichen zum FC Twente

Fahrt der Ehrenamtlichen zum FC Twente

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Engagement macht stark" in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements besuchte am Samstag, den 13. September 2014 eine Gruppe von gut 40 Ehrenamtlichen auf Einladung der Stadt Ahaus ein Spiel des FC Twente in der Eredivisie gegen die Go Ahead Eagles aus Deventer.

Vor dem Spiel nahm sich das Enscheder Fußballurgestein Henny Ardech, der schon in den 60er-Jahren mit Helmut Rahn zusammen beim SC Enschede gespielt hatte und später in Konkurrenz zu dem deutschen Torhüter Volkmar Groß stand, die Zeit, um die Gruppe durch die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereiche der "Grolsch Veste" zu führen.

Zum Abschluss sahen die Teilnehmer ein spannendes Spiel, das der FC Twente mit 2 : 1 für sich entscheiden konnte.

Klaus Buschmeier


Ehrenamtler besuchen den Landtag in Düsseldorf

  • Ehrenamtler besuchen den Landtag in Düsseldorf

45 ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger haben am letzten Freitag im Rahmen der Veranstaltungsangebote der Stadt Ahaus zur Woche des ehramtlichen Engagements gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Heinrich Lefert den Landtag in Düsseldorf besucht. Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur Ahaus und Werner Leuker vom Büro des Bürgermeisters hatten ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

Nachdem die Besucher vorab von einer Mitarbeiterin des Landtagsbesuchsdienstes über die Arbeit des Landtages und der Abgeordneten sowie den Beratungen in den Fraktionen , Ausschüssen und im Plenum informiert wurden, durfte die Gruppe auf der Zuschauertribüne des Plenarsaales die laufende Landtagssitzung mit verfolgen. Der Landtag debattierte unter anderem über ein neues Kulturfördergesetz, über die Verhinderung von Zeltstädten zur Unterbringung von Flüchtlingen und über eine mögliche europäische Arbeitslosenversicherung. So konnten die Gäste die Parlamentsarbeit hautnah und live miterleben.

Im Anschluss diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg über aktuelle landespolitische Themen sowie Wünsche und Anregungen aus ihrer Heimatstadt. Nach einer kleinen Stärkung in der Kantine des Landtages folgte eine interessante und kurzweilige Besichtigungsfahrt durch Düsseldorf. Am Schluss des Programms stand schließlich ein Besuch in einem Brauhaus in der Düsseldorfer Altstadt, bevor es wieder zurück nach Ahaus ging.