„Den Koffer der Resilienz packen - Herausforderungen im Alter annehmen“

Karin Schürmann
Karin Schürmann

 

Bildungsveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest

am 31.01.2019

von 09:30 – 13:30 Uhr

in der Villa van Delden, Bahnhofstr. 93.

Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche im Besuchs- und Begleitdienst oder den verschiedenen Interessensgruppen der freiwilligen-Agentur hand|fest, wie auch an engagierte oder interessierte Bürger und Bürgerinnen der Stadt Ahaus, die beispielsweise im Rahmen der Nachbarschaftshilfe, ältere Menschen besuchen und begleiten möchten. Ziel ist es, das Ehrenamt mit und für Senioren mit gesundheitsbezogenen Themen zu stärken.

Karin Schürmann (Dipl. Psychologin, systemische Beraterin und Stressmanagementtrainerin)

Resiliente Menschen gehen mit Druck und Belastungen so um, dass sie nach Phasen der Anspannung wieder in ihre ursprüngliche Gelassenheit zurückkehren. Im Alter zeigt sich das durch den Gewinn an Flexibilität und auch durch das Vorhandensein sogenannter Resilienzfaktoren. Sie sind sowohl in der Person selber als auch im gesellschaftlichen Miteinander zu finden. Es gibt verschiedene Strategien, die eigene Resilienz zu stärken und zu entwickeln. Einen besonderen Blick richtet sich auf soziale Eingebundenheit und die Fähigkeit zur realistischen wie optimistischen Lebensgestaltung.

Wie Sie die eigene Resilienz auch im Alter stärken und fördern können und was der Ansatz der Resilienz mit dem Anliegen des Projekts „Gemeinsam statt einsam“ zu tun hat, klärt die Referentin Dipl. Psychologien Karin Schürmann. Mit ihrem Praxiswissen zur Förderung psychosozialer Gesundheit entdecken Sie gemeinsam Lösungen, für den positiven Umgang mit schwierigen Lebenssituationen.

Eine Anmeldung ist erforderlich und wird erbeten bei Silke Rath, Projektkoordination von „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest in Ahaus unter Tel. 9523-33 oder rath@handfest-ahaus.de! Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Programm kann hier eingesehen werden.

Die Veranstaltung ist Teil des Leaderprojektes „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest und wird gefördert von Leader, der Stadt Ahaus und dem SkF, als Träger der Freiwilligen-Agentur.


„Wenn das Leben an Farbe verliert …“ – Depressionen im Alter

Referentin W. Dirksen und Projektkoordinatorin S. Rath
Referentin W. Dirksen und Projektkoordinatorin S. Rath


Thema der Bildungsveranstaltung am 9.11.2018

 

Der Einladung folgten viele freiwillig Engagierte und interessierte Bürger und Bürgerinnen. Sie üben ihr Ehrenamt für ältere Menschen im Besuchs- und Begleitdiensten wie auch in den Interessengruppen der Freiwilligen-Agentur Ahaus oder als Nachbarschaftshilfe wie auch in anderen Organisationen der Stadt aus. Gemein ist ihnen, dass sie älteren Menschen Zeit schenken und gemeinsame Interessen teilen.

 Menschen, die sich zu viel allein fühlen, beschreiben ihre Situation oftmals als ein Leben ohne Farbe. Im Alter wird Vereinsamung und der Verlust an Lebensperspektive zu einem oft verkannten Risiko.

Besteht solch ein Lebensgefühl langfristig und verändern sich Verhalten, Denken und Körpererleben tiefgreifend, kann eine Depression (als vom Arzt diagnostizierbare Krankheit) entstehen. Depressive Verstimmungen wie auch Depressionen werden häufig zu erlebten Stolpersteinen in der Begegnung, und auch in der Kommunikation. Begegnungssituationen hinterlassen beim Ehrenamtlichen dann häufig das Gefühl der eigenen Nutzlosigkeit oder von Mitleid und Wut.

 In jedem Fall benötigen Betroffene in der Begegnung Zuhörer, die Verständnis aufbringen, Vertrauen schaffen und die für eine gesunde Distanz sorgen können.

 Der Referentin Wilma Dirkens aus der gerontopsychiatrischen Fachberatung gelang es behutsam und interessant einen Einblick in das Krankheitsbild der „Depression im Alter“ zu geben.

Mit konkreten Beobachtungsaufgaben und improvisiertem Rollenspiel sensibilisierte sie den Blick sowohl auf den depressiv Erkrankten als auch auf den Ehrenamtlichen als Begleitung. Durch eine solche Fremd- und Selbstreflexion und dem Wissensinput schaffte sie die Voraussetzungen für einen hilfreichen Umgang mit depressiv erkrankten älteren Menschen. Ihr Ziel war es, von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Verständnis für Gefühle und Lebenssituationen Betroffener abzugewinnen und sie für Empathie, Selbstfürsorge, Nähe und Distanz zu sensibilisieren. An Hand verschiedener Fallbeispiele verdeutlichten sich hilfreiche Möglichkeiten für Besuchs- und Begleitsituationen.

 Im Anschluss fand bei einer gemeinsamen Mahlzeit ein reger Austausch statt. Der sogenannte Thementisch lud mit ergänzenden Informationsmaterialien zum Stöbern ein.

 Die Bildungsveranstaltung wurde im Rahmen der Leaderprojektumsetzung von „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur Ahaus mit seinem Träger dem SkF Ahaus / Vreden durchgeführt.

 

 

Aktiv in die neue Lebensphase

Aktiv in die neue Lebensphase

 

Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand am 10. November in Ahaus

Der Übergang vom Erwerbsleben in die nachberufliche Phase ist für Frauen und Männer mit besonderen Herausforderungen verbunden. Zur Freude auf den Ruhestand mischen sich bei vielen auch Wehmut, Unsicherheit oder sogar Leere. Erfahrungsgemäß werden in erster Linie finanzielle und gesundheitliche Aspekte betrachtet. Christine Sendes, Diplom-Pädagogin und langjährige Referentin des ZWAR e.V. (Zwischen Arbeit und Ruhestand) Dortmund, legt den Fokus auf die frühzeitige, bewusste Gestaltung des Ruhestandes. Es geht um den Aufbau von sozialen Kontakten, um eine persönliche (Neu-) Orientierung und um sinnstiftende Tätigkeiten. Zielsetzung ist, dass die Teilnehmenden Anregungen, Ideen, Impulse bekommen und den Übergang vom Erwerbsleben in die nachberufliche Lebensphase aktiv einleiten können.

Das Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand findet im Rahmen des Leaderprojektes „Gemeinsam statt einsam“ und in Kooperation mit der Seniorenbeauftragten der Stadt Ahaus

am Samstag, den 10. November von 9:00 – 16.30 Uhr in der Villa van Delden in Ahaus statt.

Angesprochen sind insbesondere Interessierte aus der Leader Region Ahaus-Heek-Legden, die sich zwischen Arbeit und Ruhestand befinden. Weitere Informationen und Anmeldungen bei der Freiwilligen-Agentur handfest, Schloßstr. 16, Telefon 02561-952333, info@handfest-ahaus.de Die Teilnahme inklusiv Mittagsimbiss ist kostenfrei und begrenzt. www.handfest-ahaus.de

 

 

Ein starkes Wir – zuhören und da sein

Ein starkes Wir – zuhören und da sein

„Zuhören und da sein“ ist ein großes Thema im Freiwilligen-Engagement der Besuchs- und Begleitdienste. Ein solches Ehrenamt richtet sich an ältere Menschen, die weniger allein sein wollen und gleichzeitig ihre Zeit sinnerfüllend gemeinsam gestalten wollen. Motivation und Anlass geben die Bedürfnisse wie beispielsweise sich zugehörig zu fühlen, aktiv dabei zu sein, sinnvolles zu erleben und gebraucht zu werden, die auch bei den Ehrenamtlichen selber erlebt werden. Daher war es für die Teilnehmer der Bildungsveranstaltung „Ein starkes Wir – zuhören und da sein“ wichtig, wie diese Bedürfnisse auf beiden Seiten erfüllt werden können und wie Spannungen und Konfliktsituationen schon im Vorfeld gelöst werden können. Hierzu gab es verschiedene Trainingseinheiten, angeleitet von der Referentin Birgit Goldenbow und ihrem Co-Trainer Dag Klinger, die den emotionalen Kontakt der Begegnung fokussierten. Es wurde geübt, wie mit Techniken der empathischen und wertschätzenden Kommunikation ein Gespräch geführt werden kann, in dem Bedürfnisse erfragt und erkannt werden. Für die Teilnehmer eröffneten sich in den Trainingseinheiten verschiedene Möglichkeiten der Hilfe, wie Bedürfnisse unterstützt und das Gefühl der Zufriedenheit, Sicherheit oder Achtung in der Begegnung gestärkt werden kann. Zudem stellte die Bildungsveranstaltung eine Plattform der Begegnung und des Austausches der Ehrenamtlichen im Besuchsdienst verschiedener Organisationen dar, denn je nach Lebenssituation und Wohnform der älteren Menschen engagieren sie sich in Organisationen wie Freiwilligen-Agentur hand|fest, Seniorenheime, Hospiz oder in der Kirchengemeinde und in der Nachbarschaftshilfe. Der Programmpunkt: Komm zu Tisch – hier darf „lecker“ erzählt werden, wurde in Kooperation mit St. Marien Seniorenheim durchgeführt und von ihr finanziell unterstützt.

Die Bildungsveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ wurde gefördert durch Leader, Ahaus und SkF als Träger der Freiwilligen-Agentur hand|fest.




Austauschtreffen Juli 2018

  • Austauschtreffen Juli 2018

Der Einladung zum Austauschtreffen sind 12 Ehrenamtliche aus den Besuchs- und Begleitdiensten gefolgt. Beim gemeinsamen Frühstück gab es gute Gelegenheiten, sich vielseitig zu stärken. Besonders rege war der Austausch von Erfahrungen, das Berichten von Erlebnissen wie auch das Klären von Fragen. Einige Ehrenamtlichen möchten sich zeitnah austauschen, wenn Aktionen mit dem älteren Menschen geplant werden und stellten zu diesem Zwecke eine Kontaktliste zusammen. In manchen Besuchsdiensten entwickelte sich eine Kartenrunde im „Kleinen“. So wird hier beispielsweise in einem Team noch Verstärkung gesucht. Hervorzuheben in dieser Runde, ist die uneigennützige Hilfsbereitschaft. Die gemeinsame Zeit wurde auch genutzt, um zu planen und sich Informationen über verschiedene Veranstaltungen auszutauschen, beispielsweise die Bildungsveranstaltungen am 07.09.2018 zum Thema: „Ein starkes Wir: zuhören und da sein“ und am 09.11.2018 zum Thema: „Wenn das Leben an Farbe verliert“.

Nach guter Stärkung ging es weiter mit der Selbstfürsorge. Frau Jenny Quiel stellte die Klangmeditation vor. Dazu gab es für jeden die Möglichkeit verschiedenste Klangschalen zu erkunden, sich einander Klang zu schenken und den Klang auf sich wirken zu lassen. Die Klangmeditation, kombiniert mit dem Duft der Weißtanne, focussierte noch einmal die Möglichkeit zur aktiven Entspannung.

Dieses Austauschtreffen hinterließ bei jedem Teilnehmer ein Gefühl der Freude, Anerkennung aber auch Zugehörigkeit und Entspannung.




Fahrt zum 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund

Aktiv bleiben: Aussteller informieren auf dem 12. Deutschen Seniorentag über Dienstleistungen und innovative Produkte für Ältere Foto: BAGSO e.V./ Uli Deck
Aktiv bleiben: Aussteller informieren auf dem 12. Deutschen Seniorentag über Dienstleistungen und innovative Produkte für Ältere Foto: BAGSO e.V./ Uli Deck
Aktive Mittagspause: Der 12. Deutsche Seniorentag bietet vielfältige Mitmachaktionen Foto: BAGSO e.V./ Hemmerich
Aktive Mittagspause: Der 12. Deutsche Seniorentag bietet vielfältige Mitmachaktionen Foto: BAGSO e.V./ Hemmerich
Gedächtsnistraining, Mobilitätsparcours, Tanzen und mehr: Auf dem 12. Deutschen Seniorentag gibt es zahlreiche Mitmachangebote Foto: BAGSO e.V./ Hemmerich
Gedächtsnistraining, Mobilitätsparcours, Tanzen und mehr: Auf dem 12. Deutschen Seniorentag gibt es zahlreiche Mitmachangebote Foto: BAGSO e.V./ Hemmerich

 

Am Dienstag, den 29. Mai 2018 laden die Freiwilligen-Agentur hand|fest und die Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus ein zu einer gemeinsamen Fahrt zum 12. Deutschen Seniorentag in die Westfalenhallen Dortmund.

Unter dem Motto „Brücken bauen“ will die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. die Menschen ermutigen, aufeinander zuzugehen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Mit ihrem Bildungs-, Unterhaltungs- und Messeprogramm wird es viele Anregungen für ein gutes und sinnvolles Leben im Alter geben. Besucher können nicht nur Prominente live erleben, sie sind auch eingeladen sich zu informieren, an Mitmachaktionen teilzunehmen und mit Experten zu diskutieren oder sich auszutauschen. Nähere Informationen zum Veranstaltungsprogramm erhalten sie unter www.deutscher-seniorentag.de oder in der Freiwilligen-Agentur hand|fest.

Die Einladung richtet sich insbesondere an interessierte Senioren und engagierte Bürger und Bürgerinnen von Ahaus, Heek und Legden. Mit dem Besuch des Deutschen Seniorentages und seinen Bildungs-, Informations- und Vernetzungsangeboten möchte die Freiwilligen-Agentur das Freiwilligenengagement für ältere Menschen stärken.

Für die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus sind insgesamt 10,00 € bei der Anmeldung in der Freiwilligen-Agentur hand|fest zu entrichten. Die Anmeldung ist bis zum 19.Mai 2018 möglich. Die erworbene Fahrkarte gilt als Anmeldebestätigung. Die Teilnahme am Deutschen Seniorentag wird gefördert durch das Leaderprojekt „Gemeinsam statt einsam“ und ist begrenzt.

Abfahrt: 08.00 Uhr an der Freiwilligen-Agentur hand|fest: Schlossstrasse 16

Rückfahrt: um 18:00 Uhr ab Westfalenhallen Dortmund

Öffnungszeiten der freiwilligen-Agentur hand|fest:

Dienstag, Mittwoch und Do: 9:00 -12: 00 Uhr

Mittwoch: 14:00 -16:00 Uhr

Und nach telefonischer Vereinbarung

Tel: 02561.952333 oder info@handfest-ahaus.de



Kommunikation – ein Schlüssel zu Gemeinsam statt Einsam“

Kommunikation – ein Schlüssel zu Gemeinsam statt Einsam“

 

18 interessierte Bürger nahmen an dieser Fortbildungsveranstaltung am 9.03.2018 teil. Das Thema fand großen Zuspruch, denn es stellte sich als sehr relevant im freiwilligen Engagement dar. Mit dem bedeutungsvollen Zitat von Vagina Satir: „Kommunikation ist für die Beziehung so wichtig, wie das Atmen im Leben“ eröffnete der Referent Herr Hilleke den Einstieg in die Grundlagen der Kommunikation. In der Erörterung des Zitates zeigte sich, dass die Wahrnehmung im Kommunikationsprozess zur Deutung einlädt, aus der sich Haltung entwickelt, die die Beziehung bestimmt. Daher kam der Klärung und Überprüfung der Wahrnehmung einen besonderen Stellenwert zu. Ziel war es, Möglichkeiten der Kommunikationsformen zu verdeutlichen, Ich und Du Botschaften in der Wahrnehmung zu differenzieren und Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunikation sich selbst bewusst zu machen.

Der letzte Programmpunkt „Komm zu Tisch, bei uns darf lecker geredet werden“ wurde von allen Teilnehmern aktiv genutzt. Hier zeigte sich zudem die Bedeutung sozialer Begegnung und dass Essen mehr ist als Nahrungsaufnahme. Der Mittagstisch als abschließende Tischrunde wurde von den Teilnehmern sehr geschätzt und von einigen beim Verabschieden dankend hervorgehoben. Hier fanden nicht nur persönliche sondern auch reflektierende Gespräche im Kontext der Kommunikation im freiwilligen Engagement im Besuchsdienst satt.

 

 


Austauschtreffen am Mittwoch, den 28.02.2018 um 14:30 Uhr

Austauschtreffen am Mittwoch, den 28.02.2018 um 14:30 Uhr

 

Aus dem Besuchs- und Begleitdienst nahmen 10 Ehrenamtliche am Austauschtreffen im Februar 2018 teil. Reges Interesse und auch Wiedersehensfreude stellte sich schon vor der Vorstellungsrunde ein. Jeder Teilnehmer nutze die Zusammenkunft, um sich konkret in seiner freiwilligen Tätigkeit vorzustellen. Dabei ging es darum, gelungene wie auch problematische Aspekte hervorzuheben. Mit Wertschätzung und Empathie wurde diese Offenheit in der Runde gewürdigt und dabei Lösungen für entstandene Probleme gesucht.

Zuspruch aller Anwesenden gab es dafür, dass durch ein extra Tischlicht an die Verstorbenen gedacht wurde.

Während der Kaffeerunde gab es weiteren Informationsaustausch. u.a. zu den geplanten Schulungsterminen (nächster Termin: 09.03. Kommunikation – ein Schlüssel zu gemeinsam statt einsam), zur Teilnahme am Seniorentag in Dortmund Ende Mai 2018 (Die Interessensabfrage fand rege Begeisterung), zu den nächsten Austauschtreffen am 29.08. 2018 und im Dezember 2018.

Beendet wurde das Austauschtreffen mit der Bitte um Unterstützung bei der Flyer-Verteilung.

 

 



Infoveranstaltung von Ehrenamtlichen unterstützt

Infoveranstaltung von Ehrenamtlichen unterstützt

Am 31.01. 2017 fand in der Freiwilligen-Agentur eine Informationsveranstaltung zum Thema älteren Menschen Zeit schenken statt.

Trotz nasskaltem Wetter kamen einige interessierte Bürger.

Für Sie interessant war besonders der Austausch mit den freiwillig Engagierten, die bereits in Ahaus ältere Menschen besuchen. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Herausforderungen in diesem Ehrenamt ergab einstimmig eine gewinnbringende und wertvolle Tätigkeit als Ehrenamtlicher. Zudem wurde die persönliche Begegnung mit dem älteren Menschen sehr geschätzt.

Frau Rath eröffnete mit einer Vorstellungsrunde der Ehrenamtlichen und informierte über Ehrenamtsaktionen wie besuchen, begleiten und mitmachen als Angebote, die sich auf einen älteren Menschen beziehen. Aber auch verschiedene Möglichkeiten des Ehrenamtes in Interessensgruppen von Senioren mit und ohne Unterstützungsanliegen wie Lesen und Erzählen in Kooperation mit der Stadtbibliothek wurden thematisiert.

Von Interesse der Teilnehmer war auch der Ablauf des Kennenlernens und der Vermittlung aber auch der Versicherungsschutz und Unterstützungsangebote wie die Möglichkeiten von Begleitungen und Fortbildungen.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit viel positivem Feedback an die Ehrenamtlichen!






Geh doch mal hin! Älteren Menschen Zeit schenken

Geh doch mal hin!  Älteren Menschen Zeit schenken

 

Damit ältere Menschen weniger allein sind, unterstützt sie das Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest mit Freiwilligenengagement.

„Wir möchten, dass durch Ehrenamtsangebote Gemeinschaft auch im Alter erlebt werden kann!“, so die Projektkoordinatorin Silke Rath.

Daher findet am 31.01.2018 in der Freiwilligen-Agentur hand|fest zwischen 14.30 Uhr und 16:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Älteren Menschen Zeit schenken“ IM Cafe hand|fest an der Freiwilligen-Agentur an der Schlossstr. 16 statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürger, die sich in Ahaus für ältere Menschen engagieren wollen.

„Das man sich zusammentut, das ist für mich wichtig, denn dann entsteht aus Einsamkeit Zweisamkeit“ waren die beeindruckenden Worte der betagten 91 Jährigen Frau T., die von der freiwillig Engagierten Frau E. einmal pro Woche besucht wird. „Ein verlässlicher und wichtiger Kontakt für beide“, so wurde über die individuelle Bedeutung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit von beiden resümiert. Zusammen mit Ehrenamtlichen können ältere Menschen ihre sozialen Kontakte aufrechterhalten oder neue gewinnen. Beide bringen ihre Interessen, Stärken, Talente, Wünsche oder Anliegen mit. Als gemeinsamer Gewinn entsteht eine sinnstiftende, individuelle oder auch kreative Begegnungssituation, die beide gestalten können. Denn Menschen benötigen im Alltag Ansprache und eine vertrauensvolle persönliche Beziehung.

Ältere Menschen, die sich von dieser Idee anstecken lassen, besucht oder begleitet werden möchten informiert und vermittelt Silke Rath ehrenamtliche Angebote im häuslichen Umfeld nach einem ausführlichen Kennenlernen.

In der Informationsveranstaltung geht es darum, Bürger mit dem Interesse für ein Ehrenamt bezogen auf ältere Menschen verschiedene Möglichkeiten des Zeitschenkens vorzustellen. Dafür stehen Freiwillige zum Erfahrungsaustausch zu Verfügung. Im Weiteren werden Ehrenamtsangebote wie „Lesen und Erzählen“ vorgestellt, ein Kooperationsprojekt mit der Bibliothek in Ahaus, zu dem noch weitere literaturinteressierte Freiwillige gesucht werden. Bei Fragen nehmen sie gern Kontakt zu uns auf. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich, gerne aber ihr Interesse auf ein bürgerschaftliches Engagement für ältere Menschen.

Förderhinweis:

Unser Projekt „Gemeinsam statt einsam“ wird gefördert von Leader, Stadt Ahaus und SkF als Träger der Freiwilligen-Agentur hand|fest.