Besuch im kult Vreden

  • Besuch im kult Vreden


Die Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ besuchte das neue Museum kult in Vreden: „kultKultur und lebendige Tradition Westmünsterland“. Zunächst beeindruckte die Besucher die moderne Architektur, dominiert im Innern beim Eintritt durch hohe lichtdurchflutete Bereiche mit viel Sichtbeton.

Die anschließende Führung zeigte zunächst die Dauerausstellung „Grenze“ mit der Entwicklung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Lebens- und Arbeitswelt der Menschen im Westmünsterland und den Niederlanden, insbesondere in der Region Achterhoek. Originalexponate veranschaulichen dabei die Eigenheiten dieses Durchgangsgebietes zwischen Handel und Verkehr, Schmuggel und Gesetz, Glaube und Religion, Globalisierung und regionale Identität sowie gestern und heute.

Im Unterschied zum ehemaligen Hamalandmuseum beschränkt sich die Darstellung im kult auf wenige Exponate, die sich dann aber sehr anschaulich und akzentuiert dem Besucher präsentieren. Erklärende Texte in einfacher Sprache gewähren einen guten Einstieg. Volkskundliche und kunsthistorische Ausstellungsgegenstände aus dem Alltag der Menschen unternehmen eine Zeitreise über mehr als 1000 Jahre in die Vergangenheit.

Im oberen Bereich des Museums werden dann kirchliche Sakralgeräte aus den letzten Jahrhunderten gezeigt und erklärt, ebenso wie Paramente und Messgewänder, die auch einen Bezug zum ehemaligen Damenstift und zur Stiftskirche in Vreden herstellen.

Für die Besucher war die Führung mit unzähligen Informationen beeindruckend und zugleich ein Anlass, nochmals das Museum mit Zeit und Muße zu besuchen und auf sich wirken zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auf der Flucht …

  • Auf der Flucht …


So heißt das Thema der Krippenausstellung, die eine Gruppe von „Treff 55 plus Kultur“ im Januar im Kloster Bardel bei Bad Bentheim besuchte. Auch die heilige Familie hat fliehen müssen, und so hat der Künstler Franziskus Welmer Krippen aufgestellt, die dieses Thema vielschichtig verdeutlichen: Kinder auf der Suche nach ihren Eltern, eine Familie mit Kind in einer Ecke eines zerstörten Hauses, die heilige Familie in den Favelas Brasiliens. Das sind nur einige Beispiele der gezeigten Krippen. Franziskus Welmer hat bei seinen Reisen durch viele Länder der Welt die landestypischen Krippenfiguren für sich entdeckt und dazu passend originalgetreue Landschaften inszeniert. Die Ausstellung besticht durch die Liebe zu vielen kleinen Details und öffnet dadurch den Blick in eine andere Welt, die doch so nah ist.


Die Besucher aus Ahaus hatten das Glück, von der Schwester des Künstlers, Veronika Welmer, eine Führung mit persönlichen Erläuterungen zur Herkunft und Geschichte der Ausstellungstücke zu bekommen. Die Ausstellung ist noch sonntags bis zum 31. Januar 2018 im Kloster Bardel bei Bad Bentheim zu sehen.


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