• Gartenträume im Frühling   Kulturgruppe

Gartenträume im Frühling Kulturgruppe

 

Bei sonnigem Frühlingswetter traf sich die Gruppe „Treff 55 plus Kultur“, um sich in Bocholt vom Garten „Paus & Zweil“ verzaubern zu lassen. Frau Dr. Paus begrüßte die Teilnehmer herzlich auf der Terrasse und erläuterte zunächst, wie sie und ihr Mann Haus und Grundstück vor ca. 15 Jahren vorfanden, und wie sie aus einem Handtuchgrundstück mit Obstbaumbestand nach und nach mit sicherlich viel Arbeit aber auch Sachverstand eine Gartenanlage mit ca.1400 qm herrichteten.

Anschließend führte Susanne Paus die interessierten Besucher durch den Frühlingsgarten.

Üppige Staudeninseln unter alten Obstbäumen, ein buntes Zaungärtchen, ein von Rosen und Clematis umrankter Pavillon, der Küchen- und Schnittblumengarten mit Viktorianischem Mauer-Gewächshaus und die „Vom Winde verweht Terrasse“ vermitteln Land-Liebe-Flair. Für Ferienstimmung sorgte das blau-weiße Gartenhaus am Teich. Den Schlussakt des berauschenden Frühlingsspektakels bildete die Zierlauch-Blüte in der Frühlingswiese, wo Hunderte violetter Blütenbälle über zartem Frühlingsgrün schwebten.

Zum Abschluss –oder auch zwischendurch – gehörte ein Tässchen Kaffee oder Tee am „Häuschen am See“, auf der „Denkerbank“ oder eine der anderen zahlreichen Gartenbänke dazu.


Abschied nehmen ...im Krematorium Enschede

  • Abschied nehmen ...im Krematorium Enschede

Weit über 30 Interessierte der Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ machten sich auf den Weg nach Enschede, um sich im Krematorium ein Bild von den Möglichkeiten der Verabschiedung und Bestattung von Verstorbenen in den Niederlanden zu machen.

Begrüßt wurden die Besucher von Herrn Ludwig Terstriep, der die Gäste bei „koffie en cake“ auf deutsch über die Verfahren und Regelungen bei der Verabschiedung und Kremierung in Holland informierte. Dabei erläuterte Herr Terstriep einfühlsam aber auch sachkundig und zugleich respektvoll die unterschiedlichen rechtlichen Bedingungen sowie auch den mehr lockeren Umgang im Vergleich zu den bei uns gewohnten Beerdigungsriten. „ Es ist alles erlaubt, es darf nur nicht anstößig sein“, so Herr Terstriep. Im Krematorium gibt es verschieden gestaltete Verabschiedungsräume, die von den Besuchern je nach Größe der Gruppe genutzt werden können. Die Trauergruppe trifft sich dort und nimmt hier am Sarg vom Verstorbenen Abschied. Anschließend erfolgt am gleichen Tag die Kremierung. Die Urne mit der Asche des Toten wird dann mindestens 30 Tage dort aufbewahrt, bevor eine Urnenbestattung , eine Verstreuung der Asche auf einer Wiese oder auch eine Belassung im Kolumbarium am Krematorium gewählt werden kann. In den Niederlanden besteht –im Unterschied zu Deutschland - auch die Möglichkeit, die Urne mit zu sich nach Hause zu nehmen. Bei der abschließenden Führung durch das weiträumige parkähnlich gestaltete Gelände zeigte Herr Terstriep die verschiedenen Bereiche, so zum Beispiel das „Nirvana“, ein gestalteter Bachlauf, der den gläubigen Hindus zum Verstreuen der Asche im Flusslauf dient.

Zum Abschluss bedankten sich die Besucher bei dem deutschsprachigen Ansprechpartner für den sehr informativen und gleichzeitig einfühlsamen Vortrag und einer sachkundigen Führung durch das Krematorium.


Besuch im kult Vreden

  • Besuch im kult Vreden


Die Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ besuchte das neue Museum kult in Vreden: „kultKultur und lebendige Tradition Westmünsterland“. Zunächst beeindruckte die Besucher die moderne Architektur, dominiert im Innern beim Eintritt durch hohe lichtdurchflutete Bereiche mit viel Sichtbeton.

Die anschließende Führung zeigte zunächst die Dauerausstellung „Grenze“ mit der Entwicklung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Lebens- und Arbeitswelt der Menschen im Westmünsterland und den Niederlanden, insbesondere in der Region Achterhoek. Originalexponate veranschaulichen dabei die Eigenheiten dieses Durchgangsgebietes zwischen Handel und Verkehr, Schmuggel und Gesetz, Glaube und Religion, Globalisierung und regionale Identität sowie gestern und heute.

Im Unterschied zum ehemaligen Hamalandmuseum beschränkt sich die Darstellung im kult auf wenige Exponate, die sich dann aber sehr anschaulich und akzentuiert dem Besucher präsentieren. Erklärende Texte in einfacher Sprache gewähren einen guten Einstieg. Volkskundliche und kunsthistorische Ausstellungsgegenstände aus dem Alltag der Menschen unternehmen eine Zeitreise über mehr als 1000 Jahre in die Vergangenheit.

Im oberen Bereich des Museums werden dann kirchliche Sakralgeräte aus den letzten Jahrhunderten gezeigt und erklärt, ebenso wie Paramente und Messgewänder, die auch einen Bezug zum ehemaligen Damenstift und zur Stiftskirche in Vreden herstellen.

Für die Besucher war die Führung mit unzähligen Informationen beeindruckend und zugleich ein Anlass, nochmals das Museum mit Zeit und Muße zu besuchen und auf sich wirken zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auf der Flucht …

  • Auf der Flucht …


So heißt das Thema der Krippenausstellung, die eine Gruppe von „Treff 55 plus Kultur“ im Januar im Kloster Bardel bei Bad Bentheim besuchte. Auch die heilige Familie hat fliehen müssen, und so hat der Künstler Franziskus Welmer Krippen aufgestellt, die dieses Thema vielschichtig verdeutlichen: Kinder auf der Suche nach ihren Eltern, eine Familie mit Kind in einer Ecke eines zerstörten Hauses, die heilige Familie in den Favelas Brasiliens. Das sind nur einige Beispiele der gezeigten Krippen. Franziskus Welmer hat bei seinen Reisen durch viele Länder der Welt die landestypischen Krippenfiguren für sich entdeckt und dazu passend originalgetreue Landschaften inszeniert. Die Ausstellung besticht durch die Liebe zu vielen kleinen Details und öffnet dadurch den Blick in eine andere Welt, die doch so nah ist.


Die Besucher aus Ahaus hatten das Glück, von der Schwester des Künstlers, Veronika Welmer, eine Führung mit persönlichen Erläuterungen zur Herkunft und Geschichte der Ausstellungstücke zu bekommen. Die Ausstellung ist noch sonntags bis zum 31. Januar 2018 im Kloster Bardel bei Bad Bentheim zu sehen.


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