• Besuch bei „Max und Moritz“,…  …dem Spielzeugmuseum in Rhede.

Besuch bei „Max und Moritz“,… …dem Spielzeugmuseum in Rhede.

Besuch bei „Max und Moritz“,…

…dem Spielzeugmuseum in Rhede. Freundlich empfangen wurde die Besuchergruppe von „Treff 55 plus“ aus Ahaus von Eva Gutersohn, der heutigen Inhaberin, die sogleich eloquent das älteste Ausstellungsstück, eine Puppenstube von 1850, erläuterte. Sie bestand aus einer Küche und gab detailgetreu die damalige Wirklichkeit wieder, mit dem Ziel, die Mädchen schon auf das Leben mit seinen Aufgaben vorzubereiten. Frau Gutersohn brachte ihr beeindruckendes Wissen über die Entstehung der ersten Puppen und ihre Weiterentwicklung mit zahlreichen Beispielen den Gästen nahe. Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 200 qm gibt es weiter Kaufläden, Bauernhöfe, Autos, Bären und vielerlei Spielzeuge zu bestaunen, die immer aber auch die dazugehörigen gesellschaftlichen Hintergründe zeigen. Eine alte Schulklasse z.B. aus der Zeit um 1900 - detailgetreu nachgestellt - weckt dabei Erinnerungen an die frühe Schulzeit.

Die Führung endete mit einer “Hasengeschichte“, die Frau Gutersohn gekonnt vortrug und entsprechend in einer von ihr gestalteten Osterausstellung in Szene gesetzt war.

 

 

 

Erkältungen bekämpfen mit Pflanzenkraft Dem Husten was husten

  • Erkältungen bekämpfen mit Pflanzenkraft  Dem Husten was husten

 

Zum Treff 55+ waren ca. 60 interessierte Gartenfreunde in das Foyer der Stadthalle gekommen, um sich über Tomaten zu informieren. Da die Referentin aber kurzfristig wegen Krankheit absagt hatte, konnte Angelika Litmeier von der „Freiwilligenagentur handfest“ ihre Kollegin Silke Rath, Projektleiterin von „Gemeinsam statt einsam“ begrüßen. Sie ist in Phytotherapie ausgebildet und zudem Berufspädagogin für Pflege und Gesundheit.

Passend zur Erkältungszeit referierte sie zum Thema: Erkältungen bekämpfen mit Pflanzenkraft! Mit den guten Nachbarschaftspflanzen der Tomate schuf Silke Rath eine Brücke zu den Heilpflanzen. Ihr Vortrag begann mit Heilpflanzen aus der Küchenapotheke. Ausführlich erklärte sie den Wirkstoffkomplex von Zwiebel, Knoblauch und Meerrettich. Und mit Thymian und Spitzwegerich könne man im wahrsten Sinne des Wortes „Dem Husten was husten“. Ob als Tee oder in Honig bzw. Alkohol gelöst, hängt von den Inhaltsstoffen der Pflanzen ab. Nur bei richtiger Anwendung entfalten sie ihre heilsame Wirkung.

Die Pflanzen standen neben Fachliteratur und fertigen Pflanzenauszügen aus dem Reformhaus für die interessierten Teilnehmer auf einen Tisch bereit. Rezepte, Bilder und Büchertipps rundeten den fundierten Vortrag ab. Schließlich nutzten viele Besucher im Nachgang noch die Möglichkeit zu fragen oder sich auszutauschen.

Mit dem Wortspiel „Heil“ pflanzen thematisierte Silke Rath zum Abschluss die Projektarbeit „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Wie beim Gärtnern wird auch im sozialen Miteinander des Projektes gesät, gepflegt, gepflanzt und geerntet. Weitere Infos auf www.handfest-ahaus.de

 

 



  • Treff 55+: Klinische Hypnose ist kein Hokuspokus.

Treff 55+: Klinische Hypnose ist kein Hokuspokus.

 

 

„Denken Sie an Urlaub! Was sehen Sie, was riechen Sie?“ Allein die Erinnerung an einen schönen Urlaub weckte wohlige Erinnerung bei den Gästen.

„Haben Sie schon mal verdorbene Speisen gehabt?“ Auch da konnte jeder mitreden. Ekel und Abscheu kamen unbewusst hoch, wenn man nur daran dachte.

Als Sven Büdding einen Eisberg auf die Tafel malte, verstand jeder, dass das Unterbewusstsein zwar verborgen ist, aber eine große Rolle in unserem Leben spielt.

Zum Treff 55+luden Sybille Großmann, Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur, handfest am Mittwoch den Hypnosetherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie Sven Büdding mit seiner Kollegin Nadine-Deniese Post ein.

Zu Beginn der Veranstaltung im Foyer der Ahauser Stadthalle war es dem Referenten wichtig, eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Er begrüßte jeden der über 100 Interessenten mit Handschlag und einem freundlichen Guten Morgen.

Und gleich am Anfang lud er alle Anwesenden ein, ihm zu helfen. „Denn nur mit Ihnen gemeinsam kann ich meine Arbeitsweise erläutern“, so der Heilpraktiker. Seine freundliche Art brach schnell den Bann und er konnte in einem kurzweiligen Dialog mit dem gut gelaunten dem Publikum die Grundlagen seiner Vorgehensweise darstellen. Seine Fragen waren oft einfach. Aber alle Zuschauer machten mit, nickten oder hoben die Hand und gaben die gewünschten Antworten.

Jeder kennt Probleme wie Raucherentwöhnung, Gewichtsreduzierung, Ängste und Panikattacken, Ständiges Gedanken machen, Schlafstörungen, Depressionen usw. Da konnte jeder mitreden. Eine Zuschauerin offenbarte gar: „Ich habe alles, was Sie da genannt haben.

„Da laufen Automatismen ab, deren man sich bewusst werden muss. Dann kann man mit Hilfe des Therapeuten gegensteuern,“ so Sven Büdding.

Bei der klinischen Hypnose muss der Klient mitarbeiten. Phobien, Ängste oder schlechte Angewohnheiten werden aufgearbeitet, indem das Unterbewusstsein aktiviert wird. Oft sind es Ereignisse in der Vergangenheit, die unbewusst Auslöser für so ein Hemmnis waren.

Im Gegensatz zu den bekannten Magiern auf der Bühne oder im Fernsehen will er keinen willenlosen Menschen, den er zur Unterhaltung des Publikums manipulieren kann und der sich nach der Hypnose an nichts mehr erinnern kann.

Auch wenn Sven Büdding keine Hypnoseshow veranstalten wollte, so hat er doch mit seinem Auftreten in der Stadthalle die Zuschauer, das sich mit einem freundlichen Ablaus bedannkte, in seinen Bann gezogen. Zusammen mit seiner Kollegin Nadine-Deniese Psot hielt er die Ergebnisse auf einer Flipchart fest.

 

 

 

 

 

 

„Wilsberg – ein bisschen Mord muss sein“

  • „Wilsberg – ein bisschen Mord muss sein“

 

Der Krimiautor Jürgen Kehrer war zu Gast im Treff 55+. Bekannt wurde Jürgen Kehrer vor allem durch seine Krimireihe um den Privatdetektiv Georg Wilsberg.

 Die erfolgreiche Reihe im ZDF startete mit der Verfilmung zweier seiner Romane um den Privatdetektiv Wilsberg als Titelfigur. Die Redaktion des ZDF und die Drehbuchautoren haben das Umfeld um den Privatdetektiv aus Münster um ein paar Figuren erweitert, die nicht aus seiner Feder stammen. Mittlerweile schreibt Kehrer nur noch einen Roman im Jahr. Andere Autoren schreiben die anderen Folgen fürs Fernsehen.

 Kehrer geht es beim Schreiben genau wie dem Zuhörer in der Stadthalle: Vor seinen inneren Augen nimmt Wilsberg die Gestalt von Leonard Lansink an, der seit 20 Jahren den Eigenbrötler im TV verkörpert. Bekannte Straßen und Lokalitäten aus Münster, gepaart mit typisch westfälischen Namen lassen den Zuhörer schnell heimisch werden in der Romanwelt des Jürgen Kehrer. In der Stadthalle liest der Autor aus seinem neuen Roman und zieht die Zuhörer durch seinen lebendigen Vortrag, der unterbrochen wird durch musikalische Einspielungen, gekonnt in seinen Bann.

 In der neuen Episode übernimmt der Privatdetektiv den Fall seines ehemaligen Studienkollegen und jetzigen Wolf Schatz. Wolf Schatz ist ein alter ‚Schlagerfuzzi‘ der Spielschulden hat und möchte, dass Wilsberg einen Geldkoffer überbringt. 

Das ist erst der Anfang von einigen Verwicklungen und gefährlichen Situationen, in denen Sprengstoff, eine Schrotflinte und der Karnevalsprinz von Münster eine Rolle spielen.

 Nach Ende seines Vortrags nahm sich Kehrer noch Zeit für Fragen aus dem Publikum.

Leben ist Bewegung - Wie lässt sich das Sturzrisiko im Alter senken?

  • Leben ist Bewegung - Wie lässt sich das Sturzrisiko im Alter senken?

Zum Treff 55 + luden Sybille Großmann, Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur handfest am Mittwoch Carsten Weßling, Osteopath u. Physiotherpeut ein.

Über 100 interessierte, meist ältere Menschen folgten gebannt seinen unterhaltsamen aber auch ernsten Ausführungen.

„Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. In die sind natürlich auch Jüngere verwickelt“, so Carsten Weßling. „Aber, wenn ältere Menschen stürzen, hat das meist schlimmere Folgen. Da muss man nicht erst auf einem Stuhl oder einer Leiter balancieren. Da reicht schon die dicke Teppichkante oder eine ungewohnte Stufenhöhe bei der Treppe, um einen Menschen aus dem Gleichgewicht zu bringen.“

Bei älteren Betroffenen mangelt es nicht nur an der körperlichen Beweglichkeit, sondern auch an der Reaktionsfähigkeit. Die Nervenbahnen leiten die Informationen nicht mehr so schnell weiter. Kann sich ein junger Mensch noch wieder fangen, gerät ein älterer Mensch voll aus dem Gleichgewicht.

Mit Hilfe einer Zuschauerin zeigte Weßling anschaulich, wie schnell man das Gleichgewicht verlieren kann.

Das nächste Problem ist die schwache Muskulatur bei einem älteren Menschen. Liegt er erst mal, kann er oft ohne fremde Hilfe nicht wieder aufstehen.

Carsten Weßling beließ es aber nicht bei dem Schreckensszenario. Jeder kann etwas tun, meinte er, um mit solchen brenzlichen Situationen besser fertig zu werden.

„Aktivieren Sie Ihre Gehirnzellen“, so sein Rat. „Lesen Sie die Zeitung, gehen Sie raus und reden mit anderen! Lösen Sie Rätsel! Nehmen Sie teil am öffentlichen Leben und halten Sie sich fit! Muskel, die nicht gebraucht werden, sterben ab. Das Gleiche gilt für Gehirnzellen.

Wenn dann einer sagt, ich kann das nicht, da bin ich zu alt für, antworte ich immer: ‚Kann nicht und geht nicht‘ liegen zusammen auf dem Friedhof.“ Dazu bemerkte ein Zuhörer: „Turne bis zur Urne!“

„Suchen Sie sich einen Sport aus, der Ihnen Spaß macht. Dazu müssen Sie nicht in die „Muckibude“ gehen. Es reicht, wenn Sie joggen oder Nordic walken.“

Sybille Großmann bedankte sich bei Carsten Weßling für den humorvollen und lebendigen Vortrag und verwies auf die speziellen Angebote der Vereine für Senioren.

 

 







Wie sicher ist Online-Banking?

  • Wie sicher ist Online-Banking?

 

Die Bankgeschäfte zuhause zu erledigen spart Zeit und Geld. Nicht nur Rechnungen können einfach beglichen werden, sondern auch der Kontostand lässt sich per Computer schnell abrufen und auch die Gebühren für Papierüberweisungen entfallen. Wie funktioniert  Online- Banking und welche Möglichkeiten bietet es, dies war das Thema des letzten Treff 55 + .

Zunächst begrüßte Ingmar Wenzel, Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland ca. vierzig Interessierte im Foyer der Stadthalle und erläuterte, dass durch Online-Banking ein zusätzlicher Zugang eröffnet werden, die Kundennähe aber vor Ort bestehen bleiben soll. Stefanie Sasse, Fachberaterin für Electronic Banking stellte die verschiedenen Sicherheitsbarrieren vor, die die Banken gegen Missbrauch eingebaut haben. Aber auch der Kunde selbst könne einiges tun, um sein Geld vor Diebstahl zu schützen: „Sie lassen ja auch Ihre privaten Briefe nicht irgendwo herumliegen. Wenn Sie Ihr Kennwort, den persönlichen Pin und ihre TAN-Liste genauso schützen, sind Sie vor Missbrauch geschützt.“ Online gehen die Daten verschlüsselt zur Bank. Wenn die technischen Voraussetzungen mit einem aktuellen Virenschutz gegeben sind, könne da nichts passieren. Im Gegenteil, bei handschriftlichen Überweisungen müssen diese erst in der Zentrale in Borken eingelesen werden. Da können sich Lesefehler einschleichen. Auch kennt in der Zentrale in Borken niemand mehr die Handschrift des Kunden. Am Computer ist der TAN die persönliche Unterschrift und die gilt nur für einen Vorgang.

„Wenn ich mich aber vertippe?“ so ein besorgter Zuhörer. „Das Programm erkennt Tippfehler. Wenn die Ziffern unlogisch sind, wird der Vorgang abgebrochen.“

Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur bedankte sich für den Service der Sparkasse und machte auf den nächsten Treff 55+ am 8. November zum Sturzprophylaxe im Alter aufmerksam.

Artgerechte Tierhaltung und Landwirtschaft - Besuch auf dem Bauernhof

  • Artgerechte Tierhaltung und Landwirtschaft - Besuch auf dem Bauernhof


Die Gruppe „Treff 55 plus Kultur“ machte sich auf den Weg, um einen besonderen Bauernhof in Gescher Hochmoor zu besuchen und an einer Betriebsführung teilzunehmen. Schon auf dem Weg zum Hof Keil, der in den ehemaligen Hochmooren des südlichen Westmünsterlandes zwischen Hochmoor und Groß Reken inmitten idyllischer Naturschutzgebiete liegt, konnte man auf den Weiden Gruppen von Rindern mit Mutterkühen, Kälbern, Jungtieren und Bullen friedlich zusammen grasen sehen. Auf dem Hof wurden die Besucher vom Ehepaar Keil begrüßt und Frau Keil führte die Gruppe sogleich über den Hof und erläuterte den Besuchern die Geschichte des Bauernhofes, wo drei Generationen zusammen leben. Schnell kam es im Gespräch auch zu den Gründen, warum die Besitzer seit einigen Jahren auf nachhaltige Tierhaltung und Landwirtschaft setzen und sich zu dieser artgerechten und natürlichen Haltung von Rindern entschieden haben. Die Rinderrasse Blonde d'Aquitaine, die ursprünglich aus Südfrankreich stammt, ist für seine hervorragende Fleischqualität bekannt. Die Herde grast von März bis Oktober ausschließlich auf den umliegenden Naturschutzweiden in Reken, Hochmoor und Coesfeld. Auf dem Weideland haben die Tiere viel Platz, sodass sie sich ungestört bewegen können. Zum Schutz gegen die Witterung leben die Rinder in den Wintermonaten in Offenställen. Täglich wird frisch eingestreut. Die Entmistung erfolgt automatisch. Das Futter für die Wintermonate, wie Mais, Gras und Heu stammt aus eigenem Futterbau. Die Tiere werden hofnah geschlachtet –demnächst im eigenen Schlachthaus auf dem Hof - und fachmännisch zerlegt. Das ist ein weiterer Baustein für die Qualität des Fleisches, das direkt im Hofladen bestellt und auch gekauft werden kann. Frau Keil konnte kurzweilig und eloquent die zahlreichen Fragen der Gäste beantworten und man spürte, dass die junge Familie mit Herzblut ihre Idee von einer artgerechten Tierhaltung – und das ist auch mit über 300 Tieren möglich - verfolgt. Die interessanten Fachgespräche wurden zum Schluss bei einer Tasse Kaffee auf dem Hof fortgeführt und die Besucher wünschten der jungen Familie viel Erfolg für ihr mutiges Unternehmen.

 

 

  • Was ist die eigene Immobilie wert?   Treff 55+ mit großer Beteiligung

Was ist die eigene Immobilie wert? Treff 55+ mit großer Beteiligung

 

Sybille Großmann, Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, begrüßte die Teilnehmer zum diesmonatigen Treff 55+ und freute sich sichtlich über das gut gefüllte Foyer der Stadthalle, in das gut 100 Immobilienbesitzer gekommen waren. Sie alle wollten sich über das Begutachtungsverfahren zur Ermittlung des Verkaufspreises von Wohneigentum informieren, denn oft dient die Immobilie der Altersvorsorge.

Die Geschäftsführer des Immobilienbüros Haveresch & Thieben aus Ahaus erläuterten ausführlich die unterschiedlichen Bewertungskriterien, um den bestmöglichen Kaufpreis zu erzielen. So werden bei Begutachtungen z. B. die Lage, die Wohn- und Grundstücksgröße, das Alter, die Bausubstanz, und ob es sich um ein Erbpacht-oder Eigengrundstück handelt, geprüft. Die vielen Fragen der Teilnehmer am Ende des Vortrags wurden den Experten gerne beantwortet.

Für weitere Informationen  stehen die Mitarbeiter der Freiwilligen-Agentur zur Verfügung, Tel. 0 25 61 / 95 23 33.

 

 

 

Neues Begutachtungssystem im Treff 55+ vorgestellt

Neues Begutachtungssystem im Treff 55+ vorgestellt

 

07.06.2017 Ahaus Treff 55+

In der Veranstaltungsreihe der Stadt Ahaus und der Freiwilligen-Agentur handfest, Treff 55+, wurde im Foyer der Stadthalle das seit Januar gültige Begutachtungssystem in der Pflegeversicherung vorgestellt.

 Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Klaus Haasen vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung Westfalen-Lippe erläuterte ausführlich den Unterschied zwischen den neuen Pflegegraden im Vergleich zu den bisherigen Pflegestufen. Er besteht darin, dass nicht mehr der zeitliche Aufwand für die benötigte Hilfe, sondern der Grad der Selbständigkeit beurteilt wird. Die Gesamtbegutachtung, wie selbständig ein Patient eingestuft wird, bezieht sich auf Mobilität, kognitiven und kommunikativen Zustand, Fähigkeit, den Alltag zu organisieren und Bewältigung der Selbstversorgung. Haasen wies darauf hin, dass nicht nur körperlich, sondern auch psychisch Kranke Anspruch auf Pflegeleistungen haben. Außerdem informierte er die Teilnehmer darüber, dass die Pflegepersonen aus datenschutzrechtlichen Gründen nur mit Einverständnis des Betroffenen Auskunft über den Selbständigkeitszustand geben dürfen.

Der nächste Treff 55+ findet am 5. Juli mit dem Thema „Was ist meine Immobilie im Alter wert“, statt. Für Informationen dazu stehen die Mitarbeiter der Freiwilligen-Agentur zur Verfügung, Tel. 0 25 61 / 95 23 33.

 

 

Treff 55+ räumt mit Gartenmärchen auf

Treff 55+ räumt mit Gartenmärchen auf

 

 

Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur handfest freute sich über die große Beteiligung am dies monatigen Treff 55+ im Foyer der Stadthalle. Etwa 50 Gäste wollten ihr Gartenwissen auffrischen und erweitern. Die Referentin, Angelika Laumann aus dem Kreislehrgarten in Steinfurt, räumte mit vielen Märchen aus dem Gartenbereich auf und gab Tipps, wie durch zeitgemäße Pflege der Märchengarten zum Gartenmärchen wird. Sie erklärte, warum das Vertikutieren des Rasens nicht unbedingt das Mooswachstum verhindert oder warum braune Blätter am Buchsbaum nicht immer auf Pilzbefall hinweisen und warum Ohrenkneifer nicht in die Ohren kneifen, sondern natürliche Bekämpfer von Blattläusen sind?

Auch auf die vielen Fragen der Teilnehmer hatte die Referentin Antworten.


Der nächste Treff 55+ findet am 7. Juni statt. Dann wird das neue Begutachtungssystem in der Pflegeversicherung vorgestellt. Für Informationen dazu und zu weiteren Veranstaltungsreihen stehen Sybille Großmann, Stadt Ahaus und die Mitarbeiter der Freiwilligen-Agentur zur Verfügung, Tel. 02561 / 72160 oder 95 23 33.


Endlich Großeltern sein – Treff 55+

  • Endlich Großeltern sein – Treff 55+

 

 

Rund 25 Gäste, die meisten davon Großeltern, sind der Einladung der Stadt Ahaus und der Freiwilligen-Agentur handfest gefolgt. Der regelmäßige Treff 55+ fand wieder im Foyer der neuen Stadthalle statt. Die Referentin, Andrea Baumann, von der Familienbildungsstätte Dülmen und selbst Oma hatte viele Ratschläge und Tipps, wie eine für beide Seiten bereichernde Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln aufgebaut und gepflegt werden kann. Es war ihr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Erziehungsmethoden der Eltern keinesfalls untergraben und in Frage gestellt werden dürfen, ein maßvolles Verwöhnen jedoch durchaus erlaubt ist. „Eine innige Beziehung zu ihren Großeltern ist den meisten Enkeln sehr wichtig“, so die Referentin. In der anschließenden Diskussion wurden Erfahrungen ausgetauscht und es wurde deutlich, dass die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln eine ganz besondere ist.

Der nächste Treff 55+ findet am 3. Mai statt. Zum Thema „Ab ins Beet“ gibt die Gärtnerin aus dem Kreislehrgarten Steinfurt, Angelika Laumann, Informationen rund um den Garten.




 

Kriminalhauptkommissar referierte.

Kriminalhauptkommissar referierte.

 

02.03.2017 Ahaus Treff 55+

In der Veranstaltungsreihe des Treff 55+ berichtete KHK Peter Großmann von der Kreispolizeibehörde Borken über Möglichkeiten des Einbruchschutzes.

Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden ist für uns alle ein besonders großes Bedürfnis. Leider nicht selbstverständlich wie die Einbruchszahlen landesweit und auch hier im Kreis Borken zeigen.

Die vier Wintermonate sind statistisch gesehen die mit den häufigsten Einbrüchen. Sogar eine ungefähre Zeit zwischen 16:00 Uhr und 22:00 Uhr lässt sich hierbei festlegen. Dabei wählen die Einbrecher kein bestimmtes Objekt, sondern das, bei dem sie die Chancen auf Erfolg am höchsten einschätzen, hauptsächlich dann, wenn niemand zuhause ist.

Großmann sprach davon, dass es keine 100% Lösung, jedoch Möglichkeiten gibt, sich vor einem Einbruch zu schützen. Hier kommt es besonders darauf an, es dem Einbrecher möglichst schwer zu machen, damit er zu viel Zeit braucht und somit vom Vorhaben ablässt. Ein besonderes Augenmerk liegt hier bei der Verriegelung von leicht erreichbaren Zugängen zum Haus, d.h. Türen und Fenster - auch am Keller.

Durch Mitarbeiter der polizeilichen Beratungsstellen können vor Ort Sicherungsmaßnahmen besprochen werden.

Wer alle Empfehlungen der Polizei zum Einbruch- und Brandschutz umgesetzt hat, kann gemäß dem Netzwerk „zu Hause sicher“ eine Präventionsplakette erhalten. Damit lässt sich mitteilen: „Wir haben die polizeilichen Empfehlung zum Einbruchschutz umgesetzt – ein Einbruchversuch lohnt sich nicht“.

Einen besonderen Tipp gab KHK Großmann zum Ende.

Der Eigentümer gewinnt auf zwei Seiten, zum einen bleibt sein Haus von einem möglichen Einbruch verschont, zum anderen ist es sogar möglich durch die Sicherungsmaßnahmen die Kosten der Hausratsversicherung zu reduzieren.

Die Botschaft ist klar: Vorsorge ist besser als Nachsorge.


Lust auf Meer im Foyer der Stadthalle

  • Lust auf Meer im Foyer der Stadthalle

 

Zum Treff 55+ hatte die Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus Sybille Großmann (links) und Angelika Litmeier (2.v.l) von der Freiwilligen-Agentur erstmalig ins Foyer der Stadthalle eingeladen.

 

Alle Teilnehmer genossen den Umzug des Treff 55+ aus dem Dachgeschoss der Villa van Delden in das helle und geräumige Foyer der Stadthalle.

Hier informierten sich ca. 60 Interessierte über den großen Markt der Kreuzfahrten. Die sogenannten „Best Ages“ Besucher erhielten von einem örtlichen Reisebüro gute Orientierungshilfen, wie jeder unter den 500 Schiffen, die weltweit die Meere kreuzen, sein persönliches „Traumschiff“ finden kann.

Neben immer neuen Schiffen gibt es auch immer neue Reiseziele in Südamerika, Asien, Australien. Und wer 126 Tage Zeit hat, - und das nötige Kleingeld - kann beispielweise eine Weltreise auf der MS Amadea machen, die mit nur 600 Passagieren zu den kleinen Kreuzfahrtschiffen zählt. Diese Reise führt über 4 Kontinente, 16 Inseln und 58 Häfen.

Viele Teilnehmer hatten am Ende der Veranstaltung Lust auf Meer bekommen und nutzen bei einer Tasse Kaffee die Gelegenheit das Gehörte zu vertiefen.

 

 

Sind Träume Schäume oder Wahrheit?

Sind Träume Schäume oder Wahrheit?

Im Treff 55+ referierte der Psychologe Willy Peter Müller über die Traumbewältigung und Traumdeutung.

Er stellte die Traumtheorien von Sigmund Freud u. Carl Gustav Jung vor. In seiner täglichen Arbeit bevorzugt er die Theorien von C.G. Jung zur Traumbewältigung. Traumwahrheiten müssen hingenommen werden, so die Aussage des Referenten.

Träume sind der beste Zugang zum Unbewussten. Unsere Lebensthemen, unsere Sorgen und Probleme tauchen im Traum in einer verschlüsselten Symbolsprache auf.

Jedoch die Mehrzahl der Träume, so Müller, sind eine Art von Verarbeitungsträumen, die auf Wahrheiten beruhen. Die Traumwelt benutzt Symbole aus der Tierwelt z.B. einen schwarzen Hund und Gegenstände aus dem täglichen Leben, wie Tisch u. Stuhl. So helfen diese Symbole bei der Traumdeutung so W. P. Müller. Im weiteren Verlauf seiner interessanten Ausführungen gab er dem Zuhörer viele weitere Informationen zu diesem Thema.

Am Schluss bedankte sich Angelika Litmeier von der Freiwilligen Agentur Handfest und Sibille Großmann von der Stadt Ahaus bei Herrn Willy Peter Müller für seine Ausführungen.

Wer sich mehr über die Arbeit von Herrn Müller informieren möchte, kann dass auf seiner Homepage tun.

http://www.traumpsychologie.de/

 

 

 

„Wissen sie, warum die Schneeflocken weiß sind?“

  • „Wissen sie, warum die Schneeflocken weiß sind?“

Diese Frage war natürlich nicht wissenschaftlich gemeint. Und niemand aus dem Publikum konnte sie auch beantworten?! Aber Helga Maria Kemper, die Märchenerzählerin, kannte ein passendes Märchen dazu.

Zum Treff 55+ hatte sie Sybille Großmann und Angelika Litmeier eingeladen. Und etwa 40 begeisterte Zuhörer hingen an ihren Lippen, ließen sich entführen, z.B. in einen orientalischen Basar, in einen jüdischen Stadel, oder an den Hof eines Königs. Sie machten sich auf den Weg nach Bremen und in das Reich Frau Holles.

„Menschen brauchen Märchen zum Finden und Gefunden-werden, denn Märchen nähern unsere Seele!“ weiß die gelernte Pastoralreferentin. Einige Märchen folgen einer Grundidee, die es in verschiedenen Abwandlungen in vielen Ländern gibt. Ob es das arme Mädchen ist, das schließlich den Prinzen heiratet oder ein hinterlistiges Wesen, dessen Namen man erraten muss, um erlöst zu werden. Auch arme Schuster und Schneider werden in Märchen oft für ihren Fleiß belohnt.

Bekannte und neue Geschichten erzählte Helga Maria Kemper gestenreich und mit ausdrucksstarker Mimik. Sie hatte die Zuhörer schnell in ihren Bann gezogen. Kleine Utensilien halfen ihr dabei. Mit Fragen bezog sie das Publikum in ihren Vortrag mit ein und erhöhte so die Spannung. Ihr Vortrag war so lebhaft, dass man wahrlich glaubte, die Düfte des Orients zu riechen und die rosa Wolke zu sehen, die sie mit ihren Händen formte. Und es fröstelte alle, als sie ausdrucksstark die Not des Sterntalermädchens darstellte.

Helga Maria Kemper konnte ihr Publikum mit herzberührender und bildlebendiger Erzählweise in der Villa van Delden begeistern.


(Text und Foto Rudolph Schmitz)

 

 

Auf der Pilgerreise zum Kamener Kreuz

Auf der Pilgerreise zum Kamener Kreuz

Treff 55+ am 06.07.2016

Lachen und Singen mit „Lisbeth vant Amt“ alias Elisabeth Geling aus Vreden

Freunde der plattdeutschen Mundart verbrachten ein paar heitere Stunden in der Villa van Delden.

Feingemacht mit Spitzenkragen in nostalgischem Outfit, Gebetbuch und Rosenkranz in der Hand, betrat Lisbeth die Bühne in der Villa van Delden. Sie berichtete, nach unzähligen Pilgerreisen von Lurdes über Eggerode und Kevelaer nun zum Kamener Kreuz pilgern zu wollen. Da sie diesen Namen immer wieder im Radio hören würde, möchte sie nun zum Beten dorthin pilgern.

In ihrer humorigen Art gab sie auch zahlreiche Geschehnisse aus dem Vredener Land, von Wennewick über Ellewick, Chrosewick, Ammeln, Oldenkott und Zwillbrock zum Besten. Natürlich alles in plattdeutscher Mundart, worauf die Zuschauer immer wieder begeistert applaudierten. Zwischen den spannenden und lustigen Geschichten stimmte sie zur Auflockerung Lieder zum Mitsingen an, um eins zu nennen: „Kenn ih dat Marieken, Marie van Oldenkott? Wann se up de Markte geht, dann geht, se immer flott! Un so geht dat Hötken, dat Hötken dat geht so .... usw.

Nach einem amüsanten und heiteren Vormittag entließen Sybille Großmann, Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus und Angelika Litmeier, Freiwilligenagentur, handfest die Besucher mit einem schmunzelnden Gesicht in die Sommerpause.



Treff 55+Thema im Mai: Resilienz

  • Treff 55+Thema im Mai: Resilienz

 

"Resilienz" war das Thema beim Treff 55 + zu dem Sybille Großmann, Stadt Ahaus und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur handfest am 04.05.2016 in die Villa van Delden eingeladen hatten. Sonja Hüls, Business- & Sportmentaltrainerin referierte zu dem Thema.

Mit "Resilienz" wird die innere Widerstandskraft und Belastbarkeit eines Menschen bezeichnet. Resilienz ist erlernbar und trainierbar für jeden Menschen in jedem Alter. Ihre Anwendung dient dazu aus Krisen und Rückschläge Stärken zu gewinnen. Sie trainiert sozusagen das Immunsystem der Seele, wobei die eigenen Stärken und Chancen bewusst wahrgenommen und eigene Schutzfaktoren mobilisiert werden. So ist es leichter aus Krisen und Rückschlägen herauszukommen. Es kann auch hilfreich sein, in gewissen Krisensituationen Akzeptanz zu entwickeln und sagen zu können - "es ist wie es ist" - so Sonja Hüls.

Das Leben mit Optimismus, Dankbarkeit, Humor und Lachen bereichern, nach dem Motto: "Das Glas ist halb voll".

"Es geht im Leben nicht darum, zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht. Es geht darum, zu lernen, im Regen zu tanzen". (Zitat: Zig Ziglar)

Es war wieder ein interessanter und informativer Vormittag mit wünschenswerter Nachhaltigkeit.

Erstellt von Maria Schnell

 

 

Kälte, Feuchte, Schimmel

  • Kälte, Feuchte, Schimmel

"Wenn es bei Ihnen schimmelt, dann müssen Sie mal anständig lüften." Das hat vielleicht schon mancher Betroffene gehört. Bei einer Veranstaltung von Treff 55+ in der Villa van Delden hat der Bauingenieur und Energieberater Klaus Buschmeier in seinem Vortrag über die ungeliebten Geschwister Kälte, Feuchte und Schimmel aufgezeigt, dass das ständige Kippen von Fenstern energetisch äußerst bedenklich ist und die Ursachen des Schimmels nicht beseitigt, sondern bestenfalls die "Symptome".

Bei einer ordentlichen und korrekt ausgeführten Wärmedämmung ist es schon bei 20 °C im Raum behaglich, weil die Oberflächentemperatur der Umschließungswände nur geringfügig niedriger ist als die Lufttemperatur, und es kommt bei vernünftiger Lüftung nicht zu Schimmelproblemen. Und was vernünftig ist, kann man in drei Worten ausdrücken: "oft – kurz – kräftig". Oft heißt dabei mehrmals am Tag, kurz heißt wenige Minuten, um ein Auskühlen der Wände zu vermeiden, und kräftig heißt, durch Öffnen gegenüberliegender Fenster Durchzug zu erzeugen.

Er zeigte aber auch auf, dass man durch das zu dichte Platzieren eines großen Schrankes vor eine schlecht gedämmte, aber bisher völlig unauffällige Außenwand ein Schimmelproblem selbst bewirken kann.

Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur bedankte sich bei dem Referenten für den informativen Vortrag mit einem kleinen Präsent.

Hier eine Checkliste zum downloaden

 


  • Fairtrade wirkt und bewegt auch (in) Ahaus Treff 55 +

Fairtrade wirkt und bewegt auch (in) Ahaus Treff 55 +

Fairer Handel, ein Vortrag von Georg Knipping vom Beratungsteam der Fairhandelsgesellschaft aus Münster.
In der Villa van Delden beim Veranstaltungstreffen 55+ wurde informiert über den  Fairen Handel und seine Organisationen. Was ist überhaupt der Faire Handel? Fairer Handel ist ein Modell für eine nachhaltige Ausgestaltung des Welthandels oder aber: Fair ist, wenn der Produzent für sein Produkt einen fairen Preis bekommt. Wer kontrolliert den Fairen Handel? Was hat es mit den Siegeln auf sich? Welche Produkte gibt es denn? Georg Knipping fand auf alles eine Antwort, auch auf kritische Diskussionsbeiträge.                                                  
In einer kleinen Pause gab es die Möglichkeit für jede/n fair gehandelten Saft, Limo, Kaffee, Kakao,  verschiedene Brotaufstriche und Verführerisches aus der Confiserie zu probieren.
Der Eine-Welt-Laden in Ahaus, ein Vortrag von Beate Hofmann, Leiterin des Eine Welt Ladens.
Im 2. Teil des Vortrages gab es einen Einblick in die Produktvielfalt des Eine-Welt-Ladens von Ahaus. Das umfangreiche Warenangebot bietet mehr als  1500 verschiedene Produkte. Jede/r ist eingeladen, sich im Laden selbst ein Bild über die große Auswahl an Waren zu machen. Fasziniert war die Zuhörerschaft von etwas Neuem:  faire Grillkohle aus Kokosnussschalen und etwas Altem: JUTE STATT PLASTIK! Diese Aktion und die Jutetasche feiern ihren 30. Geburtstag.
Das BKLM lädt zum Essen ein:
Im Anschluss an die Vorträge in der Villa van Delden waren alle  Veranstaltungsbesucher in den Eine Welt Laden zum Mittagessen eingeladen: Heike Mantaj und Thomas Leuker, Lehrer des BKLM,  hatten mit Produkten aus dem Eine Welt Laden eine nordafrikanische Reispfanne und zum Nachtisch frische Bananen-Rum-Crêpes vorbereitet. Ein echter Genuss. Dazu konnten verschiedene Weine probiert werden.
Zufriedene Gäste lobten mit freundlichen Worten den gelungenen Abschluss. Es wurde sehr deutlich, dass engagierte Ehrenamtliche viel Freizeit in ihre Projekte und die Idee des Fairen Handels stecken.


Fotos, Eugen Möller
Veranstaltungsplanung Fr. Großmann und Fr. Litmeier.                                                                         


Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz! Treff 55+

  • Rückenschmerzen – Das Kreuz mit dem Kreuz! Treff 55+


Begeisterte Teilnehmer der Veranstaltung 55+ haben in der Villa van Delden viele Anregungen zum großen Thema Rückenschmerzen erfahren. Im gesamten Vortrag wurden alle Themengebiete sehr anschaulich und umfangreich angesprochen. Mit Hilfe der einzelnen Themenfolien an der Bildschirmanzeige konnte Herr Jolk sofort fachlich und direkt auf einzelne Vortragspunkte eingehen.
Gerade beim Thema schwere Lasten, wurden deutlich gemacht, dass Haltungsfehler und falsche Körperbewegungen, die größte Ursache für Rückenschmerzen sind.  Viele Auswirkungen auf die Wirbelsäule wurden sehr anschaulich an der mitgebrachten Strukturwirbelsäule dargestellt. Gerade der Bandscheibenvorfall wurde besonders ausführlich erklärt.  Ein wichtiges Thema waren die  Fehlhaltungen, hervorgerufen durch monotone Bewegungen im Beruf und in der Freizeit. Das sind und bleiben große Risikofaktoren für unsere Rückenprobleme. In unserer Gesellschaft werden mittlerweile die Rückenleiden als häufigste Krankheitsursache angesehen.
Zum Abschluss gab es noch eine angeregte Besucherdiskussion in entspannter Atmosphäre.


Kurzbericht und Fotos, Eugen Möller

„Kräuterschätze hegen, pflegen und genießen“

  • „Kräuterschätze hegen, pflegen und genießen“

 

„Kräuterschätze hegen, pflegen und genießen“ über dieses Thema referierte Angelika Laumann vom Kreislehrgarten Steinfurt beim Treff 55+ in der Villa van Delden.  Mehr als 300 Kräuter haben eine Heilwirkung oder sind als Gewürz und Geschmacksbringer in der Küche verwendbar. Angelika Laumann gelang es, daraus eine interessante Auswahl aus bekannten heimischen und mediterranen Kräutern und einigen besonders ausgewählten Exoten zu präsentieren. Sie stieß auf ein fachkundiges und sehr wissbegieriges Publikum, das zahlreiche Zwischenfragen stellte.

Kräuter bereichern mit ihren vielen schönen und duftenden Blüten den Garten und die Terrasse. Sie bilden nicht nur einen schönen Anblick, sie ziehen auch Bienen und Schmetterlinge an und sind in der Küche wichtige Vitamin- und Mineralspender. Darum stellte Frau Laumann auch speziell die Kräuter vor, die in der Küche verwendet werden, angefangen beim Bärlauch über die mediterranen Kräuter bis hin zu „Unkräutern“. Wussten Sie, dass die Blüten des Löwenzahns mehr Karotin enthalten als Möhren? … und dass Vogelmiere im Salat nach jungen Erbsen schmeckt? „Machen Sie doch ihre Feinde zu Freunden! Und essen Sie sie doch einfach auf“, riet sie.

Die Zuhörer bekamen nicht nur Tipps, wie die Kräuter in Getränken und Essen verwendet werden. Von der Aufzucht der Kräuter aus Samen oder Stecklingen, der richtigen Pflege bis hin zu Verarbeitungstipps –damit die Inhaltsstoffe erhalten bleiben- und dem Einsatz als Würzmittel und der Dekoration von Gerichten, alles wurde anschaulich und ausführlich behandelt. Auch manches Vorurteil wurde ausgeräumt: Die Kräuter können auch in der Blüte noch verwendet werden und oftmals sind die jungen Blüten besonders reich an Inhaltsstoffen.

Vor allem die Ausführungen über das „Kraut der Unsterblichkeit“ kamen bei den 55+ Zuhörern an. „Nein, es ist keine einjährige Pflanze“, so die Antwort auf den Aprilscherz eines Zuhörers. Diese Schlingpflanze kommt aus Fernostasien aus einer Region, in der es besonders viele Hundertjährige gibt. „Aber dort isst man es von Kleinauf an“, hörten die Senioren, also zu spät für uns …



Der sichere Umgang mit dem Pedelec

  • Der sichere Umgang mit dem Pedelec


„Vorsicht, Rücksicht, Umsicht, Weitsicht und Nachsicht“, das sind wichtige Grundsätze für alle Teilnehmer im Straßenverkehr, so Ludger Kestermann. „Aber besonders für Pedelec-Fahrer sind diese Grundsätze ein unbedingtes Muss.“ Oft nutzen ältere Radfahrer dieses neue und bequeme Verkehrsmittel. Da das Rad mit dem Elektroantrieb schneller fährt als gewohnt, muss der Radler auch schneller reagieren. Das fällt im fortgeschrittenen Alter manchmal schwer.

Wie aktuell das Thema ist, bestätigt eine aktuelle Meldung vom Tage: Heiden (ots) - (dh) Bei einem Alleinunfall verletzte sich am Mittwoch eine 75-jährige Frau aus Heiden schwer. Sie befuhr gegen 12:20 Uhr den parallel zum Ostring verlaufenden Radweg. Etwa sechzig Meter nördlich des Düwelsteenwegs stürzte sie aus bislang unbekannter Ursache zu Boden und verletzte sich schwer.
Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus nach Münster.

E-Bikes sind der Trend auf dem Fahrrad-Markt.  Die Vielfalt der verfügbaren E-Bikes/ Pedelec-Modelle wächst stetig - und mit ihr die Unsicherheit. Ludger Kestermann, ehemaliger Fahrradhändler, gab beim Treff 55 + Antworten auf die drängendsten Fragen des Pedelec-Aspiranten. Zum Treff 55 + hatten Sybille Großmann, Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur handfest am Mittwoch in die Villa van Delden eingeladen.
Der Saal in der Villa van Delden war bis auf den letzten Platz mit interessierten und auch sachkundigen Bürgern gefüllt. Viele Fragen aus dem Publikum wie zur Schaltung, Art des Motors, Pflege des Akkus, zur Reichweite und zum Preis konnte Ludger Kestermann kompetent beantworten.
Je nach Lage des Motors gibt es verschiedene Modelle: Der Antrieb über den Nabenmotor im Vorderrad war lange Zeit der meist verbreitete. Der Antrieb in der Hinterradnabe war aufwendiger und seltener. Seit ein paar Jahren setzt sich der Mittelmotor durch. Die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden. Der neue Boschmotor z.B. läuft gleichmäßig und leise. Der Mittelmotor bietet eindeutig Vorteile: Er setzt den Schwerpunkt tiefer und in die Mitte. Er unterstützt den Fahrer dort, wo die Kraft ansetzt, im Tretlager.
Anhand von drei verschiedenen Pedelecs, die er mit in die Villa gebracht hatte, konnte Kestermann anschaulich die Fragen zur Ausstattung und Technik beantworten. Aber eins war ihm bei allen technischen Möglichkeiten besonders wichtig, die Sicherheit: „Wenn Sie schneller fahren können, müssen Sie auch besser bremsen können. Üben Sie das Bremsen! Üben Sie das Absteigen! Seien Sie auf der sicheren Seite und nehmen Sie ein Fahrrad, das Ihnen passt!“
Rahmenhöhe und Reifendurchmesser sollen so gewählt werden, dass der Fahrer sich beim Anhalten sicher mit den Füßen abstützen kann. Auch für Männer ist ein Damenrad die sichere Wahl. „Ich fahre mittlerweile selber ein Damenrad“, so Kestermann.
Er rät sich rechtzeitig ein Pedelec zuzulegen, um sich mit der neuen Technik vertraut zu machen. Auch wer glaubt, noch nicht auf eine Motorunterstützung angewiesen zu sein, sollte beim geplanten Kauf eines neuen Fahrrads ein Pedelec mit in Betracht ziehen. Der Motor kann in Stufen zugeschaltet werden, so dass man je nach Fitness sportlich oder eher bequem mit dem Rad unterwegs sein kann. Darum sollte das Fahrrad so gewählt werden, dass es auch ohne Motorunterstützung leicht läuft.
Natürlich konnte und wollte er kein Fahrrad einer bestimten Marke empfehlen. Aber, vor dem Kauf eines Pedelecs  sollte man sich zuhause überlegen, wofür man das Fahrrad braucht. Dann kann man sich im Fachgeschäft beraten lassen. „Wenn ein oder zwei in die engere Wahl kommen, nehmen Sie es für einen halben Tag mit nach Hause und probieren Sie es aus." Die Ahauser Fachhändler, so Kestermann, lassen das in der Regel zu.

Von: rtz

 

 

 

Von Kavalieren und echten Damen

  • Von  Kavalieren und echten Damen

 

Etikette früher und heute im Treff 55+ beleuchtet
Sybille Großmann, Stadt Ahaus und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur handfest luden in die Villa van Delden ein. Im Rahmen des Treff 55+ beleuchtete Sonja Hüls das Verhalten von „Kavalieren und Damen“ heute.
Die meist  ältere Zuhörerschaft kannte noch die Benimmregeln aus der „guten alten Zeit“. Das Wort „Kavalier“ hatte früher was mit Ritterlichkeit zu tun, mit Verhalten bei Hof.  Aber Höflichkeit beschreibt eigentlich nur das respektvolle Verhalten und die gegenseitige Rücksichtnahme im Zusammenleben mit anderen. Vieles hat sich geändert, aber „gute  Manieren sind heute genauso wichtig wie früher.“, so die Referentin. „Junge Frauen mögen es auch heute, wenn ihr Begleiter die Höflichkeitsformen beherrscht. Aber auch im Berufsleben ist das gesellschaftlich richtige Verhalten fast so wichtig wie ordentliche Fachkenntnisse. Dazu gehört die richtige Kleidung, aber auch das Benehmen bei Tisch“
Vieles hat sich heute geändert, manches kann, aber anderes geht gar nicht. Die Unsicherheit ist gerade bei den Älteren groß geworden. So kamen auch viele Anfragen aus dem Publikum: „Ist es denn richtig, dass junge Männer im Restaurant ihre Kappe aufbehalten?“ „ Wer darf zum Tanz auffordern?“ „ Wer darf das „Du“ anbieten?“  „Wer muss zuerst begrüßt werden?“   „Soll man einer Frau noch in den Mantel helfen?“
Auf alle Fragen suchte Sonja Hüls auch mit Hilfe des Publikums eine Antwort. Aber so eindeutig wie früher ging das nicht mehr mit ‚Ja‘ oder ‚nein‘. Es gab immer eine Einschränkung. So sind Frauen heute viel selbständiger geworden. Sie wollen oft selber ihre Jacke anziehen, oder gehen voraus und machen die Tür auf. Selbst beim Tanz warten sie nicht mehr, bis sie einer auffordert.
„Bei der Höflichkeit gegenüber Älteren oder Frauen“, so Frau Hüls „ging es Im Prinzip um den Schutz des anderen. Im Normalfall geht die Frau z. B. rechts vom Mann, ist rechts aber die gefährlichere Seite, lässt der Begleiter die Frau links gehen.“  „Was mache ich aber, wenn ich mit zwei Frauen unterwegs bin?“ fragte zum Schluss ein besorgter Kavalier. Aus dieser Zwickmühle konnte ihn die Referentin nicht befreien. Dafür hagelte es gute Ratschläge aus dem Publikum.
Zum Schluss der lebhaften Runde bedankte sich Angelika Litmeier im Namen der Zuschauer für die vielen erhellenden Beispiele und Anregungen und meinte, es sei doch gut, wenn wenigstens noch ein paar Regeln von allen akzeptiert werden.

 

 

Der Treff 55+ startete vital und entspannt ins neue Jahr.

  • Der Treff 55+ startete vital und entspannt ins neue Jahr.


So begrüßten auch Sybille Großmann, Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier, Freiwilligen-Agentur handfest, die vielen Besucher, die kaum Platz fanden im Vortragssaal der Villa van Delden.


Es war ein erkenntnisreicher Vortrag den die Ahauserin Hanne Brüning, zertifizierte Kinesiologin, über die Methode der Kinesiologie hielt.

„Kinesiologie“ bedeutet so viel wie „die Lehre von der Bewegung“. Damit ist nicht nur äußere Bewegung – Fortbewegung – Entwicklung gemeint, sondern vor allem innere Bewegung, inneres Wachstum und Entwicklung zu sich selbst, den eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten, Talenten und damit zu einem erfüllteren Leben ohne Ängste.

Kinesiologie betrachtet den Menschen ganzheitlich, so Hanne Brüning. Eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden und Krankheiten resultieren aus psychischen Belastungen, traumatischen Ereignissen, Überforderungen, Ärger und Stress. Körper, Geist und Seele speichern unbewusst alle Erfahrungen, sie belasten die Körperzellen und verursachen Blockaden. Diese zu lösen und somit wieder Energien fließen zu lassen, vermag die Anwendung der Kinesiologie.  

In der Kinesiologie wird mit dem Muskeltest gearbeitet. Der Muskeltest als Körperfeedback-Instrument bietet die Möglichkeit, die Energieebene zu überprüfen und Veränderungen sofort sichtbar und spürbar zu machen. Es werden energetische Ungleichgewichte oder Störungen mit Hilfe des Muskeltests identifiziert und mit geeigneten Korrekturen und Mitteln ausgeglichen.

Kinesiologie ist geeignet für jeden Menschen zur Konfliktlösung in Familie, Beziehungen, Schule und am Arbeitsplatz, zur Stressbewältigung, bei Ängsten, Panik und in Lebenskrisen, zur Stärkung des Selbstwertes und zur Persönlichkeitsentwicklung.

 

Jeder von uns kann aber auch für sich selbst täglich mit kleinen Übungen aus der Kinesiologie etwas Positives bewirken, so Hanne Brüning. Literatur-Tip: „Brain-Gym“ Gehirn-Training für Erwachsene und Kinder.

Weitere Informationen: hier

von: Maria Schnell