• „Zeit für Neues – Studium im Alter“

„Zeit für Neues – Studium im Alter“

 

„Es ist toll, ohne Prüfungsdruck im Alter sich über Neues zu informieren und neue Menschen kennenzulernen“, so ein Ahauser Seniorstudent in einer E-Mail an Karin Gövert.

Überraschend viele Senioren kamen zu der Info-Veranstaltung von Treff55+, um sich über das Studium im Alter zu informieren.

Über 100 Personen aus dem Kreis Borken, davon 10 aus Ahaus meldeten sich im Wintersemester 2018/19 an der WWU Münster an. Das Studium im Alter ist ein Studium als Gasthörer. Es ist nicht berufsqualifizierend, vorausgesetzt wird auch kein Abitur.

Die WWU bietet das integrative Modell, d.h. Alt und Jung studieren gemeinsam. Bis auf Medizin und Psychologie sind alle Fachbereiche für Studium im Alter geöffnet. Der Altersdurchschnitt der Studierenden ist 69. Die Hauptgruppe bilden die 60 bis 69jährigen.

Außer den 60 Veranstaltungen für das Zertifikatstudium bietet das Vorlesungsverzeichnis 200 Veranstaltungen, meist Vorlesungen, die auch für Senioren geöffnet sind. Die Veranstaltungen werden von den Dozenten freigegeben. Somit nimmt kein Senior jungen Studenten den Platz weg.

Am 21. März gibt es eine Eröffnungsveranstaltung für Jedermann mit Uni-Erkundung. Ebenfalls kostenlos ist eine Ringvorlesung verschiedener Professoren zum Thema „Unter Freunden“ immer montags.

Speziell für Gasthörer gibt es eine Einführungsveranstaltung mit Führung durch die Uni-Bibliothek und einer Learnweb-Schulung.

Die Kosten pro Semester betragen 125€. Darin enthalten ist ein Studierendenausweis mit Zugang zur Uni-Bibliothek, aber kein Semesterticket für Bus und Bahn.

Anmelden kann man sich über die Homepage der WWU Münster und bei Skepsis gegen das Internet auch schriftlich. Anmeldeformulare auch bei der Freiwilligen-Agentur hand|fest, Schloßstr. 16.



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Gute Erblasser regeln ihren Nachlass zu Lebzeiten

  • Gute Erblasser regeln ihren Nachlass zu Lebzeiten

 

Ca. 250 Zuhörer waren zum Treff 55+ in die Stadthalle Ahaus gekommen, um sich über die Gestaltung eines Testamentes zu informieren.

Da 90% der Testamente mangelhaft sind und es bei jeder 2ten Erbschaft zum Streit kommt, sei es sinnvoll sich professionelle Beratung zu holen, so die Referentin. Zumal die Kosten für den Notar nicht höher sind als die Kosten für den Erbschein, der ohne notarielles Testament erforderlich ist.

Besonders ging die Rechtsanwältin auf das "Berliner Testament" ein, bei dem sich Ehepartner zu alleinigen und unbeschränkten Erben einsetzen. "Den Kindern bleibt ein Pflichtteilsanspruch der in bar auszuzahlen ist. Dies ist vielen nicht bekannt. Das Berliner Testament ist nach dem Tod eines Ehepartners nicht mehr zu ändern".

Gute Erblasser regeln ihren Nachlass zu Lebzeiten mit einem notariellen Testament.

Weitere Informationen bekommen sie hier.

 https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Erben_Vererben.html

 

 

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Ein moderner Geflügelhof – und ein Blick hinter die Kulissen

 

Über 30 interessierte Gäste vom „Treff 55 plus Kultur“ besuchten den Hof Althues in Holtwick. Ein halbes Jahrtausend ist der Bauernhof in Rosendahl bereits in Besitz der Familie. Da ist das Traditionsbewusstsein Ehrensache – doch die jungen Eigentümer Henrik und Judith Althues führen einen modernen Betrieb, der unter anderem mit einer gläsernen Nudel- und Likörproduktion aufwartet. Bauer und Betriebswirt Henrik Althues hat den Hof vor zehn Jahren von seinem Vater übernommen und führte nun die Gruppe über die Hofanlage. Mittelpunkt des Hofes sind die 37000 Legehennen, von denen alle in Boden- , Freiland- oder Biohaltung leben. Käfighaltung gibt es auf dem Geflügelhof nicht. Der Hauptunterschied liegt zum einen in der Fläche, die dem Huhn zur Verfügung steht: in Freilandhaltung vier Quadratmeter pro Henne, Bio bietet mindestens sechs Quadratmeter sowie Sträucher oder ähnliche Unterschlupfmöglichkeiten. Bei der Besichtigung wird den Besuchern schnell klar: Die Hühner haben viel Bewegungsraum, können frei fliegen, auf der Stange sitzen oder auf der Wiese herumlaufen. Neben der Zufriedenheit der Tiere nennt Henrik Althues einen weiteren Aspekt seiner artgerechte Tierhaltung: die Qualität des Futters. Und so gibt es weder gentechnisch veränderte Körner noch zugekaufte Zutaten. Die Hühner bekommen kontrolliertes, zertifiziertes, selbst angebautes und gemischtes Mehrkornfutter.

Henrik Althues gewann bei seiner Führung redegewandt schnell die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer und überzeugte als engagierter Landwirt, der sich auch den kritischen Fragen der Besucher stellte und dem das Wohlergehen seiner Tiere am Herzen liegt.

Zum Ende der Führung blieb für die Gäste aus Ahaus noch Zeit für einen Besuch des Hofladens mit seinen einladenden Produkten.



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Märchen und Geschichten zur Weihnachtszeit“

  • Märchen und Geschichten zur Weihnachtszeit“

„Als Kind habe ich meine Märchenschallplatte immer und immer wieder abgespielt. Ich konnte sie nachher fast auswendig“, gesteht die gelernte Erzählerin Maria Kemper aus Münster.

Das Licht ist abgedunkelt, ein paar Kerzen brennen, der Stehtisch mit rotem Samt gedeckt. Es wird ruhig im Foyer der Stadthalle. Etwa 40 Senioren und Seniorinnen warten gespannt auf den Beginn der Märchenstunde.

Mit wenigen Worten führt die Erzählerin ihre Zuhörer in eine Welt aus längst vergessenen Tagen, als der Winter noch kalt, die Wälder dunkel und die Sterne klar am Himmel standen: „Ein kleines Mädchen, ganz allein, ging durch diese kalte Welt…“ Nach wenigen Worten erkannten die Zuhörer das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm. „Ich vermeide es, vor der Erzählung die Überschrift zu nennen“, so Maria Kemper. Dann kommen bei den Zuhörern zu schnell die bekannten Bilder: „Aha, Sterntaler, kenn ich.“ Das Erkennen kommt unweigerlich, ob es „Sterntaler“ oder „Frau Holle“ oder „Pechmarie und Goldmarie“ sind. Aber zuerst versetzt die Erzählerin ihre Zuhörer mit ihrer eindringlichen Stimme, ihrer Mimik und Gestik zurück in die Welt des Märchens, lässt Bilder von Menschen und Landschaften in den Köpfen entstehen und entfaltet dann die Erzählung. Die Wirkung ist frappierend: Als die „Ellermutter“ dem Teufel eines seiner goldenen Haare ausrupft, zuckt jeder im Saal unwillkürlich zusammen.

Zum Treff 55+ luden Sybille Großmann, Stadt Ahaus und Angelika Litmeier von der Freiwilligen-Agentur handfest zum Abschluss des Jahres 2018 ein.

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Rechtsirrtümer im Alltag

Rechtsirrtümer im Alltag

Die immer perfider werdenden Tricks mancher Anbieter, aber auch der ganz normale Wocheneinkauf im Supermarkt stellen allzu oft Verbraucher vor großen Fragen.

Ein interessiertes und fachkundiges Publikum diskutierte die verschiedenen Fallbeispiele mit der Referentin. Ist doch jeder im Marktgeschehen beteiligt. Doch manche Fälle sind nicht ganz eindeutig.

Wie komme ich heraus aus dem ungewollten Vertrag, kann ich widerrufen, muss ich kündigen und wie formuliere ich einen Brief? Muss ich mir im Supermarkt eine Taschenkontrolle bieten lassen, gibt es bei Mängeln an gekaufter Ware sofort das Geld zurück und kann ich grundsätzlich gekaufte Sachen umtauschen? Auf diese und noch viele andere, interessante Fragen, die man als Verbraucher und Verbraucherin beantwortet wissen möchte, gab Annette Feistmann von der Verbraucherzentrale für den Kreis Borken Antworten.

Klar, dass die ausgetretenen Turnschuhe nicht zurückgegeben werden können. Aber der Händler ist gewährleistungspflichtig und muss bei einem Mangel die Schuhe zurücknehmen. Er kann einen Ersatz anbieten oder die Reparatur oder einen Gutschein.

Anders ist es bei einem Umtausch. Wenn die Ware keinen Schaden aufweist, sondern nur nicht gefällt, kann er aus Kulanz einem Umtausch zustimmen.

Nicht alle Antworten können hier aufgelistet werden. Bei Zweifeln in solchen Fragen bietet die Verbraucherzentrale ihre Hilfe an. Das kann schnell telefonisch geschehen, oder man vereinbart ein kostenpflichtiges Beratungsgespräch. Für juristische Fragen oder Fragen zur energetischen Haussanierung werden Fachleute herangezogen.

Zum Treff 55+ luden die Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, Sybille Großmann und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur, handfest in die Stadthalle ein.

 

 

 

 


  • Besuch bei „Max und Moritz“,…  …dem Spielzeugmuseum in Rhede.

Besuch bei „Max und Moritz“,… …dem Spielzeugmuseum in Rhede.

Besuch bei „Max und Moritz“,…

…dem Spielzeugmuseum in Rhede. Freundlich empfangen wurde die Besuchergruppe von „Treff 55 plus“ aus Ahaus von Eva Gutersohn, der heutigen Inhaberin, die sogleich eloquent das älteste Ausstellungsstück, eine Puppenstube von 1850, erläuterte. Sie bestand aus einer Küche und gab detailgetreu die damalige Wirklichkeit wieder, mit dem Ziel, die Mädchen schon auf das Leben mit seinen Aufgaben vorzubereiten. Frau Gutersohn brachte ihr beeindruckendes Wissen über die Entstehung der ersten Puppen und ihre Weiterentwicklung mit zahlreichen Beispielen den Gästen nahe. Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 200 qm gibt es weiter Kaufläden, Bauernhöfe, Autos, Bären und vielerlei Spielzeuge zu bestaunen, die immer aber auch die dazugehörigen gesellschaftlichen Hintergründe zeigen. Eine alte Schulklasse z.B. aus der Zeit um 1900 - detailgetreu nachgestellt - weckt dabei Erinnerungen an die frühe Schulzeit.

Die Führung endete mit einer “Hasengeschichte“, die Frau Gutersohn gekonnt vortrug und entsprechend in einer von ihr gestalteten Osterausstellung in Szene gesetzt war.

 

 

 


Erkältungen bekämpfen mit Pflanzenkraft Dem Husten was husten

  • Erkältungen bekämpfen mit Pflanzenkraft  Dem Husten was husten

 

Zum Treff 55+ waren ca. 60 interessierte Gartenfreunde in das Foyer der Stadthalle gekommen, um sich über Tomaten zu informieren. Da die Referentin aber kurzfristig wegen Krankheit absagt hatte, konnte Angelika Litmeier von der „Freiwilligenagentur handfest“ ihre Kollegin Silke Rath, Projektleiterin von „Gemeinsam statt einsam“ begrüßen. Sie ist in Phytotherapie ausgebildet und zudem Berufspädagogin für Pflege und Gesundheit.

Passend zur Erkältungszeit referierte sie zum Thema: Erkältungen bekämpfen mit Pflanzenkraft! Mit den guten Nachbarschaftspflanzen der Tomate schuf Silke Rath eine Brücke zu den Heilpflanzen. Ihr Vortrag begann mit Heilpflanzen aus der Küchenapotheke. Ausführlich erklärte sie den Wirkstoffkomplex von Zwiebel, Knoblauch und Meerrettich. Und mit Thymian und Spitzwegerich könne man im wahrsten Sinne des Wortes „Dem Husten was husten“. Ob als Tee oder in Honig bzw. Alkohol gelöst, hängt von den Inhaltsstoffen der Pflanzen ab. Nur bei richtiger Anwendung entfalten sie ihre heilsame Wirkung.

Die Pflanzen standen neben Fachliteratur und fertigen Pflanzenauszügen aus dem Reformhaus für die interessierten Teilnehmer auf einen Tisch bereit. Rezepte, Bilder und Büchertipps rundeten den fundierten Vortrag ab. Schließlich nutzten viele Besucher im Nachgang noch die Möglichkeit zu fragen oder sich auszutauschen.

Mit dem Wortspiel „Heil“ pflanzen thematisierte Silke Rath zum Abschluss die Projektarbeit „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Wie beim Gärtnern wird auch im sozialen Miteinander des Projektes gesät, gepflegt, gepflanzt und geerntet. Weitere Infos auf www.handfest-ahaus.de

 

 




  • Treff 55+: Klinische Hypnose ist kein Hokuspokus.

Treff 55+: Klinische Hypnose ist kein Hokuspokus.

 

 

„Denken Sie an Urlaub! Was sehen Sie, was riechen Sie?“ Allein die Erinnerung an einen schönen Urlaub weckte wohlige Erinnerung bei den Gästen.

„Haben Sie schon mal verdorbene Speisen gehabt?“ Auch da konnte jeder mitreden. Ekel und Abscheu kamen unbewusst hoch, wenn man nur daran dachte.

Als Sven Büdding einen Eisberg auf die Tafel malte, verstand jeder, dass das Unterbewusstsein zwar verborgen ist, aber eine große Rolle in unserem Leben spielt.

Zum Treff 55+luden Sybille Großmann, Seniorenbeauftragte der Stadt Ahaus, und Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur, handfest am Mittwoch den Hypnosetherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie Sven Büdding mit seiner Kollegin Nadine-Deniese Post ein.

Zu Beginn der Veranstaltung im Foyer der Ahauser Stadthalle war es dem Referenten wichtig, eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Er begrüßte jeden der über 100 Interessenten mit Handschlag und einem freundlichen Guten Morgen.

Und gleich am Anfang lud er alle Anwesenden ein, ihm zu helfen. „Denn nur mit Ihnen gemeinsam kann ich meine Arbeitsweise erläutern“, so der Heilpraktiker. Seine freundliche Art brach schnell den Bann und er konnte in einem kurzweiligen Dialog mit dem gut gelaunten dem Publikum die Grundlagen seiner Vorgehensweise darstellen. Seine Fragen waren oft einfach. Aber alle Zuschauer machten mit, nickten oder hoben die Hand und gaben die gewünschten Antworten.

Jeder kennt Probleme wie Raucherentwöhnung, Gewichtsreduzierung, Ängste und Panikattacken, Ständiges Gedanken machen, Schlafstörungen, Depressionen usw. Da konnte jeder mitreden. Eine Zuschauerin offenbarte gar: „Ich habe alles, was Sie da genannt haben.

„Da laufen Automatismen ab, deren man sich bewusst werden muss. Dann kann man mit Hilfe des Therapeuten gegensteuern,“ so Sven Büdding.

Bei der klinischen Hypnose muss der Klient mitarbeiten. Phobien, Ängste oder schlechte Angewohnheiten werden aufgearbeitet, indem das Unterbewusstsein aktiviert wird. Oft sind es Ereignisse in der Vergangenheit, die unbewusst Auslöser für so ein Hemmnis waren.

Im Gegensatz zu den bekannten Magiern auf der Bühne oder im Fernsehen will er keinen willenlosen Menschen, den er zur Unterhaltung des Publikums manipulieren kann und der sich nach der Hypnose an nichts mehr erinnern kann.

Auch wenn Sven Büdding keine Hypnoseshow veranstalten wollte, so hat er doch mit seinem Auftreten in der Stadthalle die Zuschauer, das sich mit einem freundlichen Ablaus bedannkte, in seinen Bann gezogen. Zusammen mit seiner Kollegin Nadine-Deniese Psot hielt er die Ergebnisse auf einer Flipchart fest.